Rezepttipp der Woche

Herbstliche Kalbsnuss mit Orange, Zimt und Brandy

An den kühlen Herbstabenden werden die Aromen wieder kräftiger und die Gewürze intensiver. Dieser Rollbraten aus der Kalbsnuss wird verfeinert mit Orange, Zimt und einem großzügigen Schuss Brandy. So schmeckt die goldene Jahreszeit!

Dienstag, 15.10.2019, 09:46 Uhr, Autor: Thomas Hack
Ein Rollbraten in einem Bräter

Aus der Kalbsnuss lassen sich nicht nur feine Schnitzel machen, sondern auch herrliche Braten mit herbstlichen Aromen. (© Dar1930/Fotolia/Komposition: Thomas Hack)

Bei der Kalbsnuss handelt es sich um einen Teil der Kalbskeule, deren herausragende Qualität man schon äußerlich sehr leicht sehen kann: Sie ist von hellrosa Farbe, äußerst mager und eignet sich nicht nur für feine Kalbsschnitzel, sondern auch wunderbar für den ganz besonderen Braten zur herbstlichen Jahreszeit. Gemeinsam mit den charakterstarken Aromen von Orangen, Zimt und Weinbrand nimmt dieses Gericht bereits auch leicht winterliche Noten vorweg. So kann die kalte Jahreszeit ruhig kommen!

Zutaten für 4 Personen:

  • 1,2 kg Kalbsnuss, zu einer einzigen großen Scheibe geschnitten
  • 220 ml Rinderbrühe
  • 120 ml Brandy
  • Schale von 2 Orangen
  • 4 El Olivenöl
  • 5 Lorbeerblätter
  • 9 Zimtstangen
  • etwas Zimtpulver
  • Pfefferkörner
  • Salz

Zubereitung:

  1. Zwei Lorbeerblätter zusammen mit dem Brandy in einen Bräter geben, die Kalbsnussscheibe hineinlegen, die Schale einer Orange und etwas Zimtpulver hinzugeben. Mindestens eine Stunde marinieren.
  2. Das Fleisch abtropfen lassen, mit einem Küchenpapier abtrocknen.
  3. Fleisch der Hälfte der Schale der anderen Orange, einem weiteren Lorbeerblatt, etwas Zimtpulver, Salz und gemahlenem Pfeffer bestreuen.
  4. Das Fleisch zusammenrollen, mit Küchengarn zubinden und die Zimtstangen zwischen Garn und Fleisch stecken.
  5. Den Braten in einen eingeölten Bräter geben und mit Olivenöl einpinseln. Restliche Lorbeerblätter, Orangenschale und 150 ml heiße Rinderbrühe zugeben.
  6. Den Rollbraten bei 190 °C 50 Minuten lang backen, gelegentlich mit der Kochflüssigkeit und ggf. mit mehr Brühe aufgießen.

 

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