Gemüseklassiker

Wissenswertes über den Wirsing

Wirsing, auch Welschkohl oder Welschkraut genannt, ist eine Kohlart, die nah mit dem Weiß- und Rotkohl verwandt ist. Er zeichnet sich durch gekräuselte Blätter aus und ist eine Kulturvariante des Gemüsekohls.

Donnerstag, 27.09.2018, 16:13 Uhr, Autor: Thomas Hack
Ein saftiger grüner Wirsing-Kohlkopf auf einem Holztisch

Ein Klassiker in der Küche und doch sehr vielseitig einsetzbar: der Wirsing. (© Getty Images/bhofack2)

Die Blätter des Wirsings liegen wesentlich lockerer an als zum Beispiel beim Weiß- oder Rotkohl. Dadurch bedingt, dass das Blattgewebe schneller wächst als die Adern, wachsen die Blätter gekräuselt und legen sich relativ locker um den Kohl. Auf dem Markt erhältlich sind der hellere Frühwirsing und der dunklere Herbst- bzw. Winterwirsing. Der helle Frühwirsing zeichnet sich durch einen angenehm leichten Geschmack aus, während der Winterwirsing hat einen intensiven Kohlgeschmack besitzt.

Wirsing lässt sich je nach Sorte  zwischen 3 und 10 Tagen in der Kühlung aufbewahren. Da Wirsing viel Vitamin C enthält, sollte darauf geachtet werden die Zubereitungszeit gering zu halten, um die bioaktiven Substanzen nicht zu zerstören. Wirsing wird in der Küche als Gemüsebeilage verwendet, aber auch als Zutat in Eintöpfen, Suppen und Schmorgerichten. Auch als Dekoration findet Wirsing häufig Verwendung in der Küche. Seine schüsselartigen Blätter können zum Servieren von Salat oder getrocknet als Wirsingchips verwendet werden. Zu Wirsing eignen sich Gewürze wie Musskatnuss, Lorbeer  und Knoblauch.  Zusammen mit Gewürzen wie Kümmel, Fenchel und Anis können im Vorfeld Magenbeschwerden reduziert werden.

Foto: Getty-Images

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