Lexikon

Wissenswertes über den Seeteufel

Der Seeteufel, auch Anglerfisch oder Lotte genannt, gehört zur Gattung der Armflosser. Der beliebte Speisefisch lebt im nördlichen Atlantik und kommt von Norwegen bis zur Küste Marokkos vor. Aber auch im Mittelmeer und in der Adria ist der Seeteufel beheimatet.

Freitag, 14.09.2018, 09:14 Uhr, Autor: Thomas Hack
Ein Seeteufel auf einem Teller

Der große Kopf ist das markanteste Zeichen des Seeteufels. (© Getty Images/zeleno)

Seeteufel haben einen flachen, schuppenlosen Körper. Dominierend im gesamten Erscheinungsbild ist der überproportionale Kopf des Fisches, wobei dieser bis zu 50% des Gesamtgewichtes ausmachen kann. Ausgewachsene Seeteufel werden bis zu zwei Meter groß und können ein Gewicht von 40 kg erreichen.

Neben der dicken Wirbelsäule hat der Seeteufel ein grätenfreies, mageres und aromatisches Fleisch, welches seine weiße Farbe auch nach dem Braten überwiegend beibehält.

Der Seeteufel ist ein vorzüglicher, aber relativ teurer Speisefisch, wobei die Hauptursache für den hohen Preis der hohe Fleischverlust nach dem Zerlegenist. In den Handel kommen meist nur der Seeteufelschwanz und die Seeteufelbacken. Ganzer Seeteufel wird häufig auch zur Dekoration in den Auslagen verwendet.

Der Seeteufel muss möglichst schnell zubereitet werden, da sein Fleisch relativ rasch verdirbt. Er lässt sich schmoren, braten, pochieren oder dünsten. Zum Grillen eignet sich der Fisch besonders gut, da sein Fleisch äußerst fest ist und nicht so leicht zerfällt.

Seeteufelfleisch ist sehr gesund, da es unserem Körper zahlreiche wichtige Nährstoffe wie etwa Vitamin A, B2, B6, B12, Jod und Omega-3-Fettsäuren liefert.

Foto: Getty-Images

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