Gesunder Snack

Gimbap: Das koreanische Sushi

Die rohen Zutaten beim Sushi sind nicht jedermanns Sache. Doch die koreanische Küche bietet eine Alternative: Gimbap.

Montag, 03.01.2022, 15:09 Uhr, Autor: Natalie Ziebolz
Gimbap angerichtet mit Suppe

Traditionell wird Gimbap mit Stäbchen gegessen. Dazu kann eine Ramen-Suppe oder frittiertes Gemüse (Tempura) gereicht werden. (Foto: © makistock – stock.adobe.com)

Was für die Deutschen das Butterbrot, ist für die Koreaner ihr Gimbap. Die gefüllten Reisrollen werden zum Frühstück, aber auch unterwegs und im Büro gegessen. Der gesunde Snack erinnert auf den ersten Blick an Sushi, hat aber geschmacklich wenig mit der japanischen Spezialität gemeinsam.

Wo liegen die Unterschiede zwischen Sushi und Gimbap?

So wird der Reis für Gimbap („gim“ für Seetang, „bap“ für Reis) nicht mit Essig, wie bei Sushi, sondern mit Sesamöl und Sesamkernen verfeinert. Im Sushi stecken traditionell roher Fisch oder Meeresfrüchte, während die koreanischen Rollen überwiegend mit gegarten Zutaten gefüllt werden. Das sind beispielsweise viel frisches Gemüse wie Paprika, Gurke und Möhre, mit Sojasoße mariniertes und scharf angebratenes Rindfleisch („Bulgogi“), asiatische Pilze, eingelegter gelber Rettich („Danmuji“), Frühlingszwiebeln oder Käse. Häufig ist auch Kimchi enthalten – ein scharf gewürztes Gemüse, das durch Milchsäuregärung zubereitet wird. Durch seine pikant gewürzten und vielseitig kombinierten Zutaten schmeckt Gimbap auch pur, während zu Sushi meist Sojasoße, Wasabi und eingelegter Ingwer gereicht wird.

(BZfE/NZ)

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