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Chili – Feuer frei in der Küche

Sie heißen Cayenne, Habañero oder Bhut Jolokia.

Freitag, 11.08.2017, 08:38 Uhr, Autor: Christoph Ecken
Chili Feuer frei in der Küche

Bei den verfügbaren Chilisorten ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Chilis sind in vielen verschiedenen Varianten erhältlich.

Man bekommt sie frisch, eingelegt, als Flocken oder als fein gemahlenes Pulver. Für die Gastronomie eignen sich Chiliflocken und Pulver zwar am besten, geschmacklich geht jedoch nichts über frische Chilischoten. Letztere sollten nicht länger als eine Woche gelagert werden. In getrockneter Form ist es empfehlenswert, Chili innerhalb eines Jahres zu verbrauchen, da sonst zu viel Geschmack und Schärfe verloren geht.

Je kleiner, desto gemeiner

Geschmacklich haben Chilischoten mehr zu bieten, als man zunächst denken mag. Jalapenos haben einen leicht süßlich erdigen Geschmack, Habañero einen eher fruchtigen und die Thai-Chilis überraschen mit blumigem Aroma. Dabei gilt, dass sich die zarteren Geschmacksnuacen eher geübten Chiliessern offenbaren als dem Laien. Eine Grundregel beim Umgang mit Chili in der Gastronomie ist, dass bei der Verwendung Vorsicht geboten ist, denn zu viel Schärfe kann dem Gast schnelle das Vergnügen am Essen verderben. Als einfache Faustregel gilt „je größer die Chili desto weniger Schärfe“.

Vorsicht:

Je schärfer die Chili desto wichtiger werden die Gummihandschuhe während der Zubereitung. Bei extrem scharfen Chilis sollte zusätzlich eine Schutzbrille getragen werden. Das Schärfeempfinden eines Menschen ist sehr individuell. Oberste Regel ist daher: Chili-Neulinge niemals mit extrem scharfen Gerichten überraschen!

Text: Christoph Ecken, Foto: Getty-Images

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