Vielleicht im nächsten Jahr

Frankfurt: Rekordversuch mit „Grüner Soße“ nicht geglückt

Die Frankfurter legten sich mächtig ins Zeug. Am Ende hat es am „Grüne-Soße-Tag“ nicht für einen Rekord gereicht. In Schulen, Betriebsgaststätten und sogar Flugzeugen kam das Traditionsgericht aus der Main-Metropole an diesem Tag auf den Tisch.

Montag, 26.06.2017, 10:00 Uhr, Autor: Felix Lauther
Kartoffeln mit Eiern und grüner Soße

Die Frankfurter wollten am „Grüne-Soße-Tag“ eine Rekordzahl an Portionen verspeisen. (© silencefoto / fotolia)

Es war ein Rekordversuch der kulinarischen Art: Mindestens 231.775 Portionen der Spezialität Grüne Soße sollten in Frankfurt an einem Tag gegessen werden. Am Abend stand fest: Die Marke wurde deutlich verfehlt. Die Frankfurter kamen auf 103.711 Portionen, wie Olaf Kuchenbecker vom Rekord-Institut am Donnerstagabend mitteilte. Nächstes Jahr sei ein neuer Versuch geplant.

An Frankfurts erstem „Grüne-Soße-Tag“  war das traditionelle Gericht – oder Variationen davon – in Schulen, Kantinen und selbst in Flugzeugen auf den Teller gekommen. 150 bis 200 Gastronomen und über 25 Firmen hatten sich nach Angaben der Organisatoren beteiligt. Die Lufthansa hatte auf allen Interkontinentalflügen aus Frankfurt Richtung USA und Südamerika Grüne Soße als Vorspeise auf das Menü genommen – geplant waren nach Unternehmensangaben rund 10.000 Portionen.

Die „Grie Soß“, wie sie im Dialekt heißt, wird aus den sieben Kräutern Gartenkresse, Petersilie, Gartenkerbel, Pimpinelle, Borretsch, Sauerampfer und Schnittlauch gemacht. Diese werden mit Schmand oder saurer Sahne verrührt. Traditionell wird die Grüne Soße zusammen mit Ei und Pellkartoffeln serviert. (dpa / FL)

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