Restauranteröffnung

Fine-Dining trifft konsequente Bio-Qualität

Blick in das neue Bio-Fine-Dining-Restaurant 1950
Die Liebe der Familie Tress zur Natur wird auch bei der Inneneinrichtung des Restaurants 1950 spürbar: viele Pflanzen und Naturmaterialien wie Holz bestimmen das Design. (Foto: ©Tress Gastronomie GmbH & Co. KG)
Mit dem Restaurant „1950“ eröffnet Anfang August 2020 ein besonderes Gourmetlokal auf der Schwäbischen Alb: Alle Zutaten, die Spitzenkoch Simon Tress verarbeitet, haben Demeter- oder Bioland-Qualität.
Mittwoch, 08.07.2020, 16:44 Uhr, Autor: Kristina Presser

Ab August 2020 eröffnet auf der Schwäbischen Alb ein Fine-Dining-Restaurant der besonderen Art:  Das Restaurant „1950“ steht ganz im Zeichen von Bio und Nachhaltigkeit. Küchenchef Simon Tress knüpft damit an den biologisch-dynamischen Gedanken seines Großvaters Johannes Tress an, der im Jahr 1950 den Grundstein für dieses außergewöhnliche Restaurantkonzept gelegt hat. Mit dem Bio-Fine-Dining-Restaurant 1950 betritt Simon Tress aber keineswegs Neuland im Bereich der Bio-Gastronomie. Gemeinsam mit seinen drei Brüdern und seiner Mutter betreibt er bereits erfolgreich das Bio-Restaurant Rose in Hayingen-Ehestetten, das mit dem Michelin-Nachhaltigkeitssymbol ausgezeichnet wurde und im Bib Gourmand 2020 des Restaurantführers gelistet ist, den Gasthof Friedrichshöhle und die Heimatküche. Außerdem gehören das Bio-Hotel Rose, ein Bio-Kiosk, eine Eventlocation, ein Bio-Catering und eine Bio-Manufaktur zum inzwischen mittelständischen Familienunternehmen.

Was ist also neu im Bio-Fine-Dining-Restaurant? „Mit unserem Restaurant 1950 wird weltweit das erste Demeter und Bioland Fine-Dining Restaurant als kulinarisch kreative Fortsetzung unserer nachhaltigen Unternehmensphilosophie eröffnet“, erklärt Simon Tress, der unter anderem 2019 vom Schlemmer Atlas zu den TOP 50 Köchen in Deutschland ausgezeichnet wurde. Das Besondere: Alle Menü-Zutaten, bis auf das Salz, haben eine hundertprozentige Demeter- und Bioland-Qualität. Nachhaltigkeit, ob hinsichtlich der Wirtschaftsweise, Tierhaltung oder des Pflanzenanbaus, ist folglich das übergeordnete Motto. Das zeigt sich auch bei der Lebensmittelverarbeitung: Nach den Prinzipien Leaf-to-Root und Nose-to-Tail, das heißt der vollständigen Verwertung von Pflanzen- und Tierteilen, vermeidet das Team rund um Simon Tress konsequent Lebensmittelabfall.

CO2-Menü liefert mehr als nur Bio-Genuss

Aber das im Restaurant 1950 servierte „CO2-Menü“ soll mehr als nur ein kulinarisches Vergnügen sein, wie Simon Tress deutlich macht: „Wir werden für jedes Gericht den CO2 Ausstoß errechnen und die Kilometerangabe jedes einzelnen Produktes vom Erzeuger bis ins ‚1950’ aufzeigen.“ Außerdem erfährt der Gast bei jedem Gericht ganz genau, welche Zutaten verarbeitet wurden.

Das Menü wird aus fünf rein vegetarischen Gängen bestehen (insgesamt 89,00 Euro). Wem das zu wenig Fleisch ist, der hat die Möglichkeit, zu drei Gängen eine Fleischkomponente dazu zu bestellen (je 19,90 Euro). Außerdem soll es einen optionalen sechsten Käse-Gang geben. Die Auswahl der Weine als Menübegleitung wird der Stuttgarter Sommelier Evangelos Pattas vom Gourmetrestaurant Delice verantworten.

Reservierungen für Das Restaurant 1950 sind von Donnerstag bis Sonntag jeweils ab 18:00 Uhr möglich. Aktuell kann für den Zeitraum vom 01. August bis 27. September reserviert werden. Mehr dazu unter: www.bio-restaurant-1950.de
(1950/KP)

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