Kulinarische Städtepartnerschaft

Daniel Kluge wird japanischer Küchenbotschafter

Der Küchenchef des Autostadt-Restaurants Chardonnay ist derzeitig in kulinarischer Mission unterwegs: in Wolfsburgs Partnerstadt Toyohashi bringt Kluge den Asiaten ausgesuchte europäische Gerichte näher.

Mittwoch, 29.08.2018, 10:15 Uhr, Autor: Thomas Hack
Eine Gruppe Japaner, Koichi Sahara und Daniel Kluge, die eine Feier eröffnen

Ein Fass voll Sake wird angebrochen: Der Wolfsburger Chefkoch Daniel Kluge (3. v. r.) bei der offiziellen Begrüßung in der japanischen Freundschaftsstadt Toyohashi mit Bürgermeister Koichi Sahara (3. v. l.). (© presse-service.de)

„Ich freue mich sehr, als kulinarischer Botschafter für die Stadt Wolfsburg und für die deutsche Küche nach Toyohashi kommen zu dürfen. Ich möchte auch sehr viele Ideen und Eindrücke aus der japanischen Küche mit nach Hause nehmen“, so Spitzenkoch Daniel Kluge zu seiner kulinarischen Mission, die ihn bis in die japanische Partnerstadt Wolfsburgs geführt hat. Das Kochen mit japanischen Zutaten und Werkzeugen sei für den deutschen Küchenchef ein buchstäblicher Blick über den Tellerrand, wie er weiter berichtet. Doch Kluge möchte auch den japanischen Gastgebern jede Menge gastronomische Kunstgriffe beibringen, wie beispielsweise mit seinen Kochkursen, in denen die Asiaten alles über Königsberger Klopse, Rote-Bete-Salat und Kartoffelstampf lernen werden.

Und dies ist nicht die erste deutsch-japanische Begegnung der beiden Meisterköche: Bereits im Jahr 2017 war Takeshi Ito im Wolfsburger Restaurant Chardonnay zu Gast. Gemeinsam mit Daniel Kluge kreierte er damals ein Fusion-Menü, das die Restaurantgäste einen Monat lang lang genießen konnten. Auf der Speisekarte waren seinerzeit etwa japanische Signaturen mit Oktopus oder hauchdünnes Sashimi mit frischem Rettich zu finden. „Ich glaube, dass das Essen eine exzellente Gelegenheit bietet andere Kulturen zu erleben“, freut sich auch Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs über den kulinarischen und freundschaftlichen Austausch der beiden Köche. Die Idee zu dieser gastronomischen Partnerschaft entwickelte Mohrs gemeinsam einst mit seinem japanischen Amtskollegen Koichi Sahara. Dieser empfing Kluge jetzt mit dem traditionellen Ritual des „Kagami biraki“, bei welchem mit einem Holzhammer der Deckel eines japanische Sake-Fasses eingeschlagen wird, was dem japanischen Glauben nach Erfolg und Glück einbringen soll. (presse-service/TH)

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