„Gelinaz! Does Upper Austria“

Avantgarde-Kulinarik im Mühlviertel

„Gelinaz! Does Upper Austria“ (v. l.): Mag. Andreas Winkelhofer (GF OÖ Tourismus), die Gastgeber Helmut und Philipp Rachinger, Tourismusreferent Dr. Michael Strugl und Robert Seeber (Vorsitzender Landes-Tourismusrat). Die derzeit weltbeste Köchin, Ana Roš aus Slowenien, ist im Bildhintergrund am Kochen
„Gelinaz! Does Upper Austria“ (v. l.): Mag. Andreas Winkelhofer (GF OÖ Tourismus), die Gastgeber Helmut und Philipp Rachinger, Tourismusreferent Dr. Michael Strugl und Robert Seeber (Vorsitzender Landes-Tourismusrat). Die derzeit weltbeste Köchin, Ana Roš aus Slowenien, ist im Bildhintergrund am Kochen. (© Jürgen Grünwald)
Nach New York, London, San Francisco, Brüssel kochten einige der weltbesten Küchenchefs in Neufelden. Was bis dato weltweit für Euphorie sorgte, ging kürzlich mit einem außergewöhnlichen Zusammenspiel von Küche, Kunst und Musik in Oberösterreich über die Bühne.
Dienstag, 29.08.2017, 11:32 Uhr, Autor: Clemens Kriegelstein

Vor kurzem trafen sich 24 internationale und österreichische Küchenchefs zum kreativ-kollektiven Kochen in Oberösterreich: „Gelinaz! Does Upper Austria“ reiste für eine „experimentelle kulinarische Aufführung“ in den Mühltalhof in Neufelden im Mühlviertel. Hier vermengten sich bekannte Gerichte mit neuen Geschmacksnuancen und die typisch (ober)österreichische Küche wurde gänzlich neu interpretiert. Gelinaz! ist ein von Gastro-Netzwerker Andrea Petrini initiierter weltweiter Think-Tank von Avantgarde-Köchen. International bekannte Köche (u.a René Redzepi, Massimo Bottura oder Heinz Reitbauer) kommen in regelmäßigen Abständen an eine unbekannte Location und kochen dort mit örtlichen Kollegen und unbekannten Zutaten.

Das haubengekrönte Vater-Sohn-Kochteam Philip und Helmut Rachinger wählte für Gelinaz! drei Grundgerichte (Sommerbock, Schindlfisch, Gulasch) aus, die die teilnehmenden Gastköche in Kleinteams neu interpretierten. Serviert wurde an unterschiedlichen Schauplätzen in und um den Mühltalhof. „Vor einem halben Jahr war das Gelinaz Projekt im Mühltalhof noch unvorstellbar und mehr ein Traum. Den wir nun mit Unterstützung vieler visionärer Menschen realisieren konnten. Denn wir tanzen ganz gerne etwas aus der Reihe, schwimmen am liebsten gegen den Strom und ab und zu lassen wir uns auch zurücktreiben. Zurück zu den Wurzeln unserer heimischen Küche und den feinen Grundprodukten, die wir damit auch unseren Koch-Freunden aus aller Welt näher bringen konnten“, freuen sich Helmut und Philipp Rachinger. (CK)

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