Wettbewerb

Ale Mordasini ist „Goldener Koch 2019“

Vor rund 1200 Entscheidungsträgern der Schweizer Hotellerie und Gastronomie setzte sich der 28-jährige Küchenchef des Relais & Châteaux Hotel Krone Regensberg gegen fünf andere Berufskollegen durch.

Mittwoch, 27.02.2019, 11:29 Uhr, Autor: Clemens Kriegelstein
Ale Mordasini und Patrick Güntert

So sehen Sieger aus: Ale Mordasini (r.) und sein Commis Patrick Güntert gewinnen den Goldenen Koch 2019. (© Der Goldene Koch)

Der „Goldene Koch“ ist eine der begehrtesten Auszeichnungen in der Schweizer Gastronomie. Dieser Tage ging im Kursaal Bern das diesjährige Finale über die Bühne. Die Aufgabe der Finalisten bestand darin, innerhalb von 5 Stunden und 30 Minuten eine Fisch- und Fleischplatte für je 14 Personen zu kreieren. Unterstützt wurden die Finalisten bei ihrer herausfordernden Aufgabe von einem persönlichen Commis, der zum Zeitpunkt des Wettbewerbs maximal 21 Jahre alt sein durfte. Ein weiterer Commis stand den Kandidaten bis zur Abgabe der Fischplatte zur Verfügung. „Es ist eine große Ehre, diesen Titel und die Tro- phäe entgegennehmen zu dürfen – umso mehr, da ich mich gegen äußerst talentierte Berufskollegen durchsetzen konnte“, freute sich Ale Mordasini kurz nach der Preisübergabe.

Sein Sieg eröffnet Ale Mordasini nun die Chance, sich auch am Bocuse d’Or Europe 2020 in Tallinn/Estland zu bewei- sen. Seit diesem Jahr gilt der Wettbewerb «Der Goldene Koch» wieder als Sélection Suisse für die europäische Vo- rausscheidung der Kochweltmeisterschaft. Das nächste grosse Finale des Bocuse d’Or findet im Januar 2021 in Lyon statt. Als bester Schweizer im Teilnehmerfeld des diesjährigen Goldenen Kochs ist Ale Mordasini automatisch für die europäische Vorausscheidung nominiert.

Die weiteren Tagessieger des Goldenen Kochs 2019

  • Zweitplatzierter: Victor Moriez, Restaurant de l’Hôtel de Ville de Crissier, Crissier
  • Drittplatzierter: Alexandre Juton, La Pinte des Mossettes, Val-de-Charmey
  • Bester Commis: Silvan Oswald, Team Lukas Schär
  • Publikumsliebling: Lukas Schär, Schüpbärg-Beizli, Schüpberg
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