Auszeichnung

Kult-Chocolatier erhält Walter-Scheel-Medaille

Der Österreicher Josef Zotter hat für seine außerordentlichen Leistungen als Chocolatier die Walter-Scheel-Medaille 2019 erhalten. Diese wurde schon an hochdekorierte Persönlichkeiten wie Witzigmann, Antony oder Gillardeau vergeben.

Montag, 11.11.2019, 13:55 Uhr, Autor: Thomas Hack
Chocolatier Josef Zotter

Frisch gekürter Medaillen-Träger: Der Chocolatier Josef Zotter und seine Tochter Julia im Lager ihrer Schokoladenmanufaktur. (© picture alliance/APA/picturedesk.com)

Der in Österreich wirkende Chocolatier Josef Zotter ist für seine innovativen und kreativen Leistungen mit der Walter-Scheel-Medaille 2019 geehrt worden. Diese zeichnet seit dem Jahr 2014 alljährlich Persönlichkeiten und Familien aus, die sich in ganz besonderer Weise um die Pflege der europäischen Genusskultur verdient gemacht haben – auch der Jahrhunderkoch Eckart Witzigmann sowie die Austernzucht-Familie Gillardeau befanden sich schon unter den Preisträgern.

Selbst die TV-Sendung „Galileo“ ist von Zotters eigenwilligen Kreationen angetan

Nach einer Ausbildung als Koch in Söchau wurde Zotter zunächst Küchenchef im Hotel St. Antoner Hof und wechselte später ins Wiener Hilton Hotel. Schließlich eröffnete er 1987 vier Kaffeehäuser in Graz und im Jahre 1999 die zotter Schokoladen Manufaktur. Selbst in TV-Formaten wie Galileo wurden seine eigenwilligen Kreationen schon hochgelobt und genau unter die Lupe genommen. Die diesjährigen Medaillen wurden im Rahmen eines großen Festaktes  in der Bonner Villa Hammerschmidt vergeben. Neben Zotter durften sich auch der Winzer und „Tokajer-König“ István Szepsy sowie die Schweizer Hotelier-Familie Dietrich-Kienberger vom Grand-Hotel „Waldhaus“ in Sils-Maria über die begehrte Auszeichnung des Trägerkreises der Walter-Scheel-Medaille für Genusskultur und Lebensart e.V. freuen.

 

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