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Kleine Gewürzreise – Teil 1 Asien

Was für den Maler die Farben, sind für den Koch seine Gewürze. Ohne sie wären selbst die raffiniertesten Küchenvirtuosen auf verlorenem Posten. Während sich die meisten Hobbyköche nur auf wenige Standardgewürze beschränken, ist der Profikoch in der Pflicht, den Blick über den Tellerrand zu wagen.

Freitag, 11.08.2017, 08:38 Uhr, Autor: Christoph Ecken
Kleine Gewürzreise Teil 1 Asien

Foto: Getty-Images

Exotische Gewürze bieten dem Koch die Möglichkeit, altbekannte Gerichte in neuem Glanz erscheinen zu lassen. So kann die Möhrensuppe mit Galgant verfeinert oder das Panna Cotta mit Zitronengras aufgepeppt werden. Für die Gewürzküche gibt es keine festen Regeln. Erlaubt ist, was der Fantasie einfällt – und den Gästen schmeckt.

Da gerade asiatische Gewürze bei uns weniger bekannt sind, eignen sie sich hervorragend, um Gerichten einen interessanten Twist zu verpassen – mit dem gewissen Hauch des Neuen und Unbekannten. Wir bieten Ihnen einen kleinen Einblick in die Welt der asiatischen Gewürze:

Galgant – auch Thai Ingwer genannt, bietet einen scharfen, zitrusartigen Geschmack. Eignet sich für Curry Gerichte und Speisen auf Kokosmilchbasis.

Schwarzer Kampot-Pfeffer – gilt als eine der besten Pfeffersorten der Welt. Da er nur in kleinen Mengen in Kambodscha angebaut wird, ist der Preis dementsprechend doch. Er hat einen intensiv-scharfen, aber dennoch sanften Geschmack mit leichter Eukalyptusnote.

Koriander – besonders wichtig in der thailändischen Küche. Die Blätter werden frisch verwendet, die Wurzeln eher für die Herstellung von Gewürzpasten. Hat einen herben Geschmack mit einem süßlichen Nachklang.

Zitronengras – passt besonders gut zu Fisch und Meeresfrüchten. Viel verwendet in der thailändischen und indonesischen Küche. Lässt sich besonders gut mit Chili und Kokosnussmilch kombinieren. Bietet einen wunderbar fruchtig-frischen Geschmack von Zitrone.

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