"Just the Crust"

Fast-Food-Kette bietet jetzt „Pizza-Ränder“ an

Die amerikanische Systemgastronomiekette „Villa Italia Kitchen“ bietet den Gästen ab Ende Juli ein ganz besonderes Schnellgericht an: die leere Kruste einer Pizza! 

Mittwoch, 17.07.2019, 08:06 Uhr, Autor: Thomas Hack
Ein Pizzakarton mit einem Pizzarand

„Eine Pizza Napoli – aber bitte nur den Rand!“ – solche Bestellungen werden in der Fast-Food-Kette Villa Italia Kitchen zukünftig wohl noch öfters zu hören sein. (© instagram/villaitaliankitchen)

„Villa Italian Kitchen, eine der beliebtesten amerikanischen Pizzamarken, hat sich schon immer mit Pizza beschäftigt und weiß, dass es eine Sache gibt, über die sich alle Verbraucher einig sind: Die Kruste ist der beste Teil der Scheibe!“ – so die Betreiber der US-Systemgastrokette Villa Italian Kitchen. Doch auf theoretischen Halbweisheiten ließen es die Pizzologen nicht beruhen, wie sie nun auf ihrer Webseite mitteilen. Denn im Angebot des Speisensortiments befindet sich ab 18. Juli ein Gericht, das simpler wohl kaum ausfallen könnte – der ganz normale, leere Pizzarand! „Villa Italian Kitchen ist stolz darauf, eine schmackhafte Lösung anzubieten und wird jetzt ‚Just the Crust‘, den Rand seiner berühmten neapolitanischen Pizzas, verkaufen“, heißt es bezüglich dieses ungewöhnlichen „Randgruppenprojekts“ weiter.

„Wir wissen, dass die Kruste jedermanns Lieblingsteil der Pizza ist.“

Der Hintergrund: Nachdem Villa Italian Kitchen eigenen Angaben zufolge eine „Rekordzahl“ von Verbraucheranfragen bezüglich der Kruste erhalten hatten, entschieden sich die Betreiber, den Menschen neben ihrem Hauptsortiment schlichtweg auch den leeren Pizzarand zu servieren. Die Pizzakrusten werden täglich frisch hergestellt und sollen wortwörtlich „all die knusprigen Freuden einfangen, die eingefleischte Pizzafans von einem klassischen Stück erwarten können.“ Mimi Wunderlich, Direktorin für Kommunikation und digitalen Markt von Villa Italian Kitchen, ergänzt: „Wir wissen, dass die Kruste jedermanns Lieblingsteil der Pizza ist, also schien es nur die perfekte Idee zu sein, direkt zum Verkauf von Pizzarinden überzugehen.“ Was allerdings mit dem belegten, inneren Teil der begehrten italienischen Scheiben geschieht, wurde bisher noch nicht kommuniziert.

 

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