Ernährungstrend

Weniger Fleischkonsum bis 2030

Die Vereinten Nationen erwarten für die Industrieländer einen sinkenden Fleischkonsum in den kommenden zehn Jahren. Das liege an wachsenden Umwelt- und Gesundheitsbedenken, hieß es in einem von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) in Rom veröffentlichten Bericht.

Montag, 05.07.2021, 13:40 Uhr, Autor: Karoline Giokas
Fleisch

Experten prognostizieren weniger Fleischkonsum bis 2030. (Foto: © Zeleno via Getty Images)

Die Menschen werden demnach vor allem weniger rotes Fleisch essen und es durch Geflügel oder Milchprodukte ersetzen. In dem Report von der FAO und der in Paris ansässigen Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gaben die Experten ihren Ausblick für die globale Landwirtschaft bis zum Jahr 2030. Angesichts der Corona-Pandemie wurde festgestellt, dass sich der Landwirtschafts- und Lebensmittelsektor zwar als widerstandsfähig erwiesen habe. Einkommensverluste und gestiegene Nahrungsmittelpreise hätten vielen Menschen jedoch den Zugang zu gesunden Lebensmitteln verwehrt.

Nach wie vor hoher Fettanteil

In den kommenden zehn Jahren rechnen die Fachleute damit, dass die allgemeine Verfügbarkeit von Nahrung um vier Prozent steigen wird. Im Schnitt soll 2030 jeder Zugang zu 3025 Kilokalorien (kcal) am Tag haben. Fette werden in Zukunft immer noch großen Anteil an der Ernährung ausmachen. Den Anteil von Obst und Gemüse an den verfügbaren Kilokalorien erwarten FAO und OECD bei etwa sieben Prozent.

(dpa/KG)

 

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