Chia, Amaranth, Quinoa & Co.

Superfoods: Der Siegeszug der Exoten geht weiter

Chia, Amaranth, Quinoa oder Matcha: Wer glaubt, dass die Superfoods ihren Zenit in Deutschland bereits überschritten haben, der irrt. Die Wachstumsraten sind teilweise sogar dreistellig. Einen neuen Star am Himmel der exotischen Früchte- und Getreidesorten gibt es auch schon.

Montag, 29.05.2017, 09:29 Uhr, Autor: Felix Lauther
Frau setzt Brille auf und sieht erstaunt aus

Die Superfoods kommen in Deutschland nicht aus der Mode, behauptet Katharina Feuerstein, Expertin beim Düsseldorfer Marketing-Beratungsunternehmen IRI (© lucky1984 / fotolia)

Unter dem Label „Superfood“ boomen derzeit Lebensmittel mit angeblichen Gesundheitsvorteilen. „In Deutschland liegen die Wachstumsraten 2016 teilweise im dreistelligen Prozentbereich“, berichtet Katharina Feuerstein, Expertin beim Düsseldorfer Marketing-Beratungsunternehmen IRI. Allein der Verkauf von Chia-Samen habe im vergangenen Jahr von 756 Tonnen auf 1925 Tonnen um über 150 Prozent zugelegt.

Noch deutlich stärker ­– allerdings mit geringeren Mengen – sei die Nachfrage nach Kokos- und Mandelmehl oder grünem Matcha-Tee gestiegen. Der Absatz von Amaranth, der an Hirse erinnert, habe sich dagegen verdoppelt. Favoriten der Kunden seien derzeit etwa die Anden-Pflanze Quinoa oder die Chia-Samen, erklärt Feuerstein. Zu den Neuentdeckungen der Szene zähle auch die Frucht des afrikanischen Affenbrotbaums Baobab. Die Früchte des „Zauberbaums“ sind echte Superfoods, reich an Vitamin C, Eisen, antioxidativ wirksamen Polyphenolen und anderen Vitalstoffen. Die Einnahme des Baobab-Pulvers soll präbiotisch wirkt und somit Darmbeschwerden, wie z. B. das Reizdarm-Syndrom lindern.

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(FL)

 

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