Systemgastronomie

Hans im Glück wird tierfreundlicher

Mit Hans im Glück hat sich ein weiteres Unternehmen der Systemgastronomie der Masthuhn-Initiative angeschlossen, um die Lebensumstände von Nutztieren zu verbessern.

Mittwoch, 19.08.2020, 09:18 Uhr, Autor: Thomas Hack
Das Logo von Hans im Glück.

Hans for Human Rights: Bei der Partnerwahl ist die Entscheidung auf die Non-Profit-Organisation Amnesty International gefallen. Diese setzt sich seit über 60 Jahren für eine Welt ein, in der Menschenrechte für alle gelten. (Foto: ©Tobias Arhelger/stock.adobe.com)

Die Markengastronomie Hans im Glück wird tierfreundlicher: Die Kette hat sich nun der Europäischen Masthuhn-Initiative angeschlossen, die von der Albert Schweitzer Stiftung ins Leben gerufen wurde, um die Haltungsbedingungen in der Hühnermast zu verbessern. Mehr als 320 Unternehmen haben sich bereits verpflichtet, die Kriterien der Initiative umzusetzen.

Veganfreundlichste Systemgastronomie

Das Burger-Konzept mit 87 Restaurants im deutschsprachigen Raum einigte sich mit der Albert Schweitzer Stiftung darauf, die neuen Standards bis spätestens 2026 in seiner Lieferkette zu  etablieren. Dies bedeutet vor allem die Abkehr von starker Überzüchtung sowie mehr Platz, Licht und Beschäftigungsmöglichkeiten in den Ställen. Außerdem muss die Betäubung vor der Schlachtung stressfreier ablaufen. Hans im Glück, kürzlich von Peta als veganfreundlichste Systemgastronomie ausgezeichnet, setzt damit wichtige Impulse in der Branche.

„Die Lebensumstände von Nutztieren nicht aus den Augen verlieren“

„Wir freuen uns, dass man bei Hans im Glück neben einem sehr guten veganen Speisenangebot auch die Lebensumstände sogenannter Nutztiere nicht aus den Augen verliert“, so Mahi Klosterhalfen, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung. „Hans im Glück übernimmt mit seiner Zusage Verantwortung für die Bedingungen in der Massentierhaltung. Eigentlich sollte das für alle Unternehmen, die mit Tierprodukten arbeiten, selbstverständlich sein.“ (ots/TH)

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