Für mehr Tierwohl

Dean & David tritt Masthuhn-Initiative bei

Die „Healthy Fast Casual“-Kette hat ihre Tierschutz-Standards angehoben und ist der Europäischen Masthuhn-Initiative der Albert-Schweizer-Stiftung beigetreten. Für den Dean & David-CEO ein logischer Schritt.

Mittwoch, 22.04.2020, 14:06 Uhr, Autor: Kristina Presser
Hühner in Käfigen auf einer Massentier-Hühnerfarm

Dean & David beteiligen sich an der Europäischen Masthuhn-Initiative. (Foto: ©sunet/stock.adobe.com)

Das „Healthy Fast Casual“-Franchise Dean & David beteiligt sich an der Europäischen Masthuhn-Initiative und setzt damit als Unternehmen ein Zeichen für den Tierschutz. Das hat nun die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt mitgeteilt. Nach gemeinsamen Gesprächen habe sich Dean & David nun verpflichtet, spätestens ab 2026 nur noch Hühnerfleisch von solchen Tieren zu verwenden, die entsprechend den Kriterien der Masthuhn-Initiative gehalten und geschlachtet wurden. Dies gelte für 100 Prozent des für Europa bezogenen Hühnerfleischs und wird bei den Lieferanten der „Healthy Fast Food“-Kette entsprechend umgesetzt.

Mahi Klosterhalfen, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung: „Wir freuen uns, dass Dean & David Verantwortung übernimmt und der Europäischen Masthuhn-Initiative beitritt.“ Wer für nachhaltigen Konsum stehe, müsse auch beim Tierschutz hohe Standards setzen. „Dean & David übernimmt hier eine Vorbildrolle.“

Für David Baumgartner, Gründer und CEO von Dean & David, sei die Europäische Masthuhn Initiative die konsequente Weiterentwicklung der Initiative Tierwohl, deren Fleisch das Unternehmen aktuell schon beziehe. „Dean & David legt seit jeher, neben dem Fokus auf absolute Frische und Qualität, viel Wert auf die Herkunft unserer Produkte“, sagte Baumgartner.

Über die Masthuhn-Initiative

Die Europäische Masthuhn-Initiative wurde von der Albert Schweitzer Stiftung und rund 30 weiteren Tierschutzorganisationen ins Leben gerufen, um den schlimmsten Problemen in der Hühnermast entgegenzuwirken. Ihr Ziel ist die flächendeckende Umsetzung höherer Mindeststandards für sogenannte Masthühner. Rund 300 Unternehmen haben sich der Initiative bereits angeschlossen, darunter Konzerne wie Nestlé, Unilever und Dr. Oetker, Top-Caterer wie Sodexo und die Compass Group, aber auch Restaurantketten wie Ikea und Kentucky Fried Chicken.
Mehr zur Initiative: hier.

(Albert Schweitzer Stiftung/KP)

 

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