Auszeichnung

Franziska Aatz zur Badischen Weinkönigin gekürt

Franziska Aatz
Die 27-jährige Franziska Aatz wird nun ein Jahr lang als „Badische Weinkönigin“ unterwegs sein. (© dpa)
Die Krone geht an eine junge Frau aus Freiburg: Die Hotelfachfrau Franziska Aatz ist neue Badische Weinkönigin. Sie wird ein Jahr lang im In- und Ausland Werbung für den Wein machen, der von Heidelberg bis an den Hochrhein wächst.
Freitag, 07.07.2017, 09:08 Uhr, Autor: Felix Lauther

Die Hotelfachfrau Franziska Aatz aus Freiburg ist 68. Badische Weinkönigin. Die 27-Jährige wurde in Freiburg gewählt und gekrönt. Sie wird den badischen Wein zwölf Monate lang im In- und Ausland repräsentieren. Ihr zur Seite stehen die beiden Weinprinzessinnen Kim-Lucy Rutz (26) aus Endingen am Kaiserstuhl (Kreis Emmendingen) und Katharina Kammerer (26) aus Stetten am Bodensee. Baden ist das drittgrößte von insgesamt 13 Weinanbaugebieten in Deutschland, nach Rheinhessen und der Pfalz und vor Württemberg.

„Ich will versuchen, die Menschen rund um den Globus mit Fachwissen und Charme vom badischen Wein zu überzeugen“, sagte Aatz. Im internationalen Vergleich müsse sich das Weinanbaugebiet Baden nicht verstecken. Zudem spiele der Wein für den Tourismus eine große Rolle. Dies wolle sie als Weinkönigin hervorheben.

Franziska Aatz kommt aus der Hotellerie
Sie selbst habe durch ihre dreijährige Ausbildung in der Hotellerie im Schwarzwald Zugang zu dem Thema bekommen und sich dafür begeistert. Aatz arbeitet seit vergangenen Oktober als Stationsleitungsassistentin an der Freiburger Uniklinik.

Als Weinkönigin ist sie Nachfolgerin der 23 Jahre alten Studentin Magdalena Malin aus Meersburg am Bodensee. Diese war vor einem Jahr gewählt worden und musste die Krone nun turnusgemäß abgeben.

Zur Wahl der Weinkönigin hatten sich in diesem Jahr nach Angaben der Veranstalter sechs junge Frauen beworben. Sie mussten sich von einer Jury zu Weinbau, Kellerwirtschaft, Weinrecht und Werbung befragen lassen. Das rund 30 Mitglieder zählende Gremium bestand aus Vertretern von Weinwirtschaft, Politik, Wirtschaft und Medien. (dpa / FL)

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