Salzburger Sektfrühling 2019

Auswärtssieg für den Tiroler Sommelierverein

Der Salzburger Sommelierverein bat ein Team der Tiroler Kollegen zum freundschaftlichen Wettkampf. Nach vier umfangreichen Prüfungsaufgaben konnte sich das Team des TSOV über den Sieg freuen.

Dienstag, 30.04.2019, 09:31 Uhr, Autor: Clemens Kriegelstein
Manu Rosier, Rosa Besler und Markus Winkler

Die besten Sekt-Sommeliers Österreichs (v.l.): Manu Rosier (Almgasthof Windischgrätzhöhe, Bad Gastein), Rosa Besler (Feuerstein Nature Family Resort, Bozen) und Markus Winkler (Hotel Aurelio, Lech). (© Österreichisches Sektkomitee/wildbild)

Bereits zum dritten Mal luden 25 der besten österreichischen Sekthersteller als Auftakt zum prickelnden Rendezvous nach Salzburg ins Haus für Mozart. Als Auftakt zur großen Verkostung beim Salzburger Sektfrühling 2019 trafen sich zwei Teams der Sommeliervereine aus Salzburg (SSOV) und Tirol (TSOV) zu einem freundschaftlichen Sommelier-Wettkampf. Moderiert von Mag. Benedikt Zacherl, Geschäftsführer des Österreichischen Sektkomitees, stand in der ersten Runde ein Fach-Quiz auf dem Programm. Zu beantworten gab es hier Fragen, wie die Anforderungen für die höchste Stufe der österreichischen Sektpyramide Sekt g.U. Große Reserve lauten oder woran man österreichischen Sekt „geschützten Ursprungs geprüfter Qualität“ erkennt. Ebenso galt es, Details über die Schaumweinherstellung und den korrekten Schaumweinservice zu wissen. Knifflig erwies sich auch die Blindverkostung, bei der von drei Proben sowohl Rebsorte, Jahrgang, Dauer der Hefelagerung und Dosagegrad zu erkennen waren.

18 statt 17 Gläser
Praktisches Können und Auftreten sind ebenfalls wichtige Kompetenzen bei Sommelier-Wettkämpfen. Diese wurden anhand eines Tischservices mit „kritischen Gästen“ auf die Probe gestellt, und auch durch das gleichmäßige Einschenken einer Magnumflasche Sekt auf 17 Gläser verteilt, ohne bei einem Glas nochmals nachzuschenken. Dass als kleine Falle nicht 17, sondern 18 Gläser vorbereitet waren, fiel den Sommeliers beider Vereine sofort auf. Letztendlich konnte sich das Team des Tiroler Sommeliervereins als Gewinner durchsetzen.

Mag. Willi Klinger, GF Österreich Wein Marketing: „Es ist an der Zeit, dass die ausgezeichnete Qualität von österreichischem Sekt in den Weinkarten der heimischen Gastronomie sichtbar ist. Durch die Arbeit der Sommeliers und Gastronomen erhält österreichischer Sekt jene Aufmerksamkeit, die ihm gebührt.“

Die Wettbewerbskandidaten im Sommelier-Wettkampf waren:

Team Salzburger Sommelierverein (www.ssov.at)

  • Michèle Metz, Edelweiss Salzburg Mountain Resort, Großarl
  • Mark Kiss, Restaurant Pfefferschiff, Hallwang bei Salzburg
  • Benjamin Zimmerling, Leading Family Hotel & Resort Dachsteinkönig, Gosau

Team Tiroler Sommelierverein (www.tsov.at)

  • Rosa Besler, Feuerstein Nature Family Resort, Bozen
  • Emanuel Rosier, Almgasthof Windischgrätzhöhe, Bad Gastein
  • Markus Winkler, Hotel Aurelio, Lech

 

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