Für die Umwelt

Starbucks erhebt Pappbecher-Gebühr

Um Abfall zu reduzieren, verlangt die Coffee-House-Kette in ausgewählten deutschen Filialen nun testweise einen preislichen Aufschlag für Einwegbecher. In Großbritannien gilt die Gebühr schon länger.  

Donnerstag, 07.11.2019, 09:43 Uhr, Autor: Kristina Presser

Wer sich bei Starbucks künftig einen Coffe-to-go kauft, muss in einigen Filialen mit einem Preisaufschlag rechnen. (Foto: ©Monticellllo/stock.adobe.com)

Jetzt ergreift auch die amerikanische Coffee-House-Kette Starbucks Maßnahmen zur Abfallreduzierung und führt eine Gebühr von 5 Cent pro ausgegebenen Pappbecher ein. Zunächst handelt es sich dabei um eine Testphase für insgesamt 26 Stores in Berlin und Hamburg. Das Geld spende Starbucks an Projekte der Umweltschutzorganisation WWF zur Bekämpfung von Plastikmüll.

Die Frage der dpa, wie viele Pappbecher das Unternehmen jedes Jahr verbraucht und was das kostet, blieb von Europamanager Annick Eichinger dagegen unbeantwortet. Ziel sei es, die Zahl der Pappbecher zu reduzieren. „Auf jedes Getränk, das wir in ein mitgebrachtes Gefäß füllen, gibt es 30 Cent Rabatt“, bundesweit und unbefristet, sagte er jüngst. In Großbritannien hat Starbucks die Pappbecher-Gebühr im Juli landesweit eingeführt. Und die Ergebnisse seien vielversprechend.

WWF-Plastikmüll-Koordinator Bernhard Bauske sagte, jedes Einwegprodukt trage zum Müllaufkommen bei. Die Gebühr könne hoffentlich zum Umstieg auf Mehrwegbecher motivierten. Aktuell gibt es in Deutschland 162 Starbucks Filialen. (dpa/KP)

 

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