Auszeichnung

Bester Bierzapfer kommt aus Wien

Seit Januar zapften die Gastronomie- und Hotelleriefachschüler beim „Zipfer Zapf Master 2017“ eifrig um die Wette. Beim Finale, das erstmals in der Brauerei Zipf stattfand, gingen nun die ersten Ränge nach Wien, Niederösterreich und Kärnten.

Mittwoch, 03.05.2017, 12:23 Uhr, Autor: Clemens Kriegelstein
Die Zapf Master2017 (v. l.): Lukas Grubmüller (2. Platz), Christian Payrhuber (Brau Union), Gewinner Kristian Kovacic, Zipfer-Braumeister Harald Raidl und Peter Hartl (3. Platz)

Die Zapf Master2017 (v. l.): Lukas Grubmüller (2. Platz), Christian Payrhuber (Brau Union), Gewinner Kristian Kovacic, Zipfer-Braumeister Harald Raidl und Peter Hartl (3. Platz). (© Brau Union)

25 Gastronomie- und Hotelleriefachschüler hatten sich nach Bundesländerausscheidungen für das alles entscheidende Bundesfinale Ende April in Zipf qualifiziert. Kristian Kovacic aus Wien, der die Höhere Bundeslehranstalt für Tourismus und Wirtschaft im 13. Wiener Gemeindebezirk besucht, darf sich jetzt „Zipfer Zapf Master 2017“ nennen: Er zapfte bei dem Bewerb, der bereits zum 8. Mal ausgetragen wurde, in den Augen der Jury das perfekte Glas Bier mit der schönsten Schaumkrone. Platz zwei sicherte sich der knapp unterlegene Lukas Grubmüller, Schüler der Landesberufsschule für Tourismus in Waldegg. Um den dritten Platz herrschte heuer ein harter Kampf, den der Kärntner Peter Hartl aus der Kärntner Tourismusschule Warmbad-Villach im Stechen gegen eine Salzburgerin und einen Steirer für sich gewinnen konnte.

Als Preis wartet auf den neuen Zipfer Zapf Master ein Wien-Wochenende für zwei Personen im ersten Null-Energie Stadthotel weltweit, dem Boutique Hotel Stadthalle Wien, inkl. Blick hinter die Kulissen sowie Konzertbesuch in der Wiener Stadthalle sowie 100 Euro Wien-Budget. Der Zweitplatzierte kann sich über ein Musik-Package inkl. Festivaltickets für das FM4 Frequency freuen.

Die Zipfer Zapf Masters wurden ins Leben gerufen, um bei Österreichs Gastronomie-Nachwuchs ein Bewusstsein für gute Zapfqualität zu schaffen. Alle österreichischen Gastronomie- und Hotelleriefachschüler waren zum Zapfwettbewerb eingeladen – in schuleigenen Vorrunden wurden seit Anfang des Jahres die Teilnehmer für das Landesfinale ermittelt. Die jeweils drei Landesbesten zogen nun in das Bundesfinale im oberösterreichischen Zipf ein. Dass das Thema Zapfqualität bei den Nachwuchszapfern eine große Rolle spielt, zeigt die rege Teilnahme: Mehr als 1.600 junge Zapfer aus 55 Schulen waren in die Vorrunden gestartet.

Weitere Themen