Getränkebranche

Oetker-Konzern legt Lieferdienste zusammen

Getränkekästen
Das Oetker-Unternehmen Durstexpress soll schrittweise an allen Standorten auf Flaschenpost überführt werden. (©andre/stock.adobe.com)
Der Oetker-Konzern fusioniert seine Lieferdienste Flaschenpost und Durstexpress. Dies hat auch weitreichende Folgen für die Mitarbeiter der beiden Unternehmen.
Freitag, 22.01.2021, 11:24 Uhr, Autor: Thomas Hack

Wie der Oetker-Konzern mitgeteilt hat, wird das Unternehmen die beiden Getränkelieferdienste Flaschenpost und Durstexpress künftig unter einem einheitlichen Namen führen. „Aus Durstexpress wird Flaschenpost“, hieß es dazu seitens des Unternehmens. Durstexpress soll dabei schrittweise an allen Standorten auf Flaschenpost überführt werden, wobei teilweise auch Lagerstandorte zusammengelegt werden. Den Mitarbeitern sollten „nach Möglichkeit Beschäftigungsangebote in einem Nachbarlager unterbreitet werden“.

Mitarbeiter sollen sich neu bei Flaschenpost bewerben

Einem Bericht der Rheinischen Post zufolge – die sich wiederum auf die Gewerkschaft NGG beruft –  sollen mehrere Standorte geschlossen werden, hunderten Mitarbeitern solle gekündigt werden. In Berlin, Leipzig und Bochum seien Mitarbeiter der Durstexpress-Standorte über ihre Kündigung informiert worden. Ihnen sei angeboten worden, sich neu bei Flaschenpost zu bewerben. „Die Mitarbeiter sind stinksauer. Der Umgang ist eine Frechheit“, ließ Jörg Most, Geschäftsführer der NGG-Region Leipzig-Halle-Dessau, dazu verlauten..

Die Oetker-Gruppe hatte den größeren Lieferdienst Flaschenpost im vergangenen Jahr übernommen und mit dem eigenen Online-Getränkelieferdienst durstexpress.de zusammengelegt. (Rheinische Post/NGG/lnw/TH)

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