Nachhaltigkeit

Too Good To Go und Regensburger Hotel kooperieren

Um die Lebensmittelverschwendung so gering wie möglich zu halten, bietet das Sorat Insel-Hotel in Regensburg ab sofort Übriggebliebenes vom Frühstücksbüfett günstig über eine App zum Kauf an.

Montag, 09.03.2020, 09:51 Uhr, Autor: Kristina Presser
Eine „Too Good To Go“-Tüte steht auf einer Küchenplatte mit Herd, drum herum liegen verschiedene Lebensmittel

Das Sorat Insel-Hotel in Regensburg bietet Käufern über die „Too Good To Go“-App günstig Lebensmittelreste an. (Foto: ©Too Good To Go)

Als, laut eigener Aussage, eines der ersten Hotels der Stadt, kooperiert das Sorat Insel-Hotel in Regensburg seit Anfang März 2020 mit den Machern der App „Too Good To Go“. Ziel des Hotels ist es, unnötige Lebensmittelverschwendungen im hoteleigenen Restaurant Brandner zu vermeiden. Über die kostenlose App können Regensburger übriggebliebenes Essen vom Sorat Frühstücksbüfett zu einem vergünstigten Preis erwerben. Kunden bestellen und bezahlen direkt über die App ihre Essensportion und holen sie zu den festgelegten Abholzeiten im Hotel selbst ab, die das Sorat festlegt – meist ab 11:00 nach den offiziellen Frühstückszeiten für Hotelgäste. Was in die Abholtüten kommt, bestimmt ebenfalls der Hotelbetrieb. Der Preis pro Portion beläuft sich auf 2,50 bis 4,00 Euro. Ein Win-Win-Konzept, bei dem das Hotel samt Restaurant nachhaltig agieren kann, Kunden für wenig Geld eine leckere Mahlzeit erhalten und nicht zuletzt Umwelt-Ressourcen geschont werden.

Robert Maier, Direktor im Sorat Insel-Hotel Regensburg, verweist auf die jährlich circa 12 Millionen Tonnen Lebensmittel, die allein in Deutschland im Müll landen. „Auch wenn wir als Hotel mit Gastronomieangebot seit Jahren Lebensmittelverschwendung vermeiden wollen und unseren Einkauf gut kalkulieren und planen, fallen bei uns überschüssige Speisen am Ende des Tages an. Die Geschäftsidee von ‚Too Good To Go‘ hat uns überzeugt. Als Partner in der Hotellerie und Gastronomie bietet uns das ‚Too Good To Go‘ Konzept eine passende wie ergänzende Lösung, überschüssige Speisen über die App zu verkaufen, um Lebensmittel zu retten und Abfallberge zu reduzieren. Zudem wird damit die Umwelt geschont und wir tragen unseren Teil zur Reduzierung des CO2 Ausstoßes bei.“
(Sorat/KP)

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