Nachhaltige Textilien

Dorint setzt als erste Hotelkette in Deutschland auf Grünen Knopf

Die Hotelgruppe stellt in ihren Häusern künftig auf sozial und ökologisch nachhaltig produzierte Textilien um. Das kennzeichnende Textilsiegel Grüner Knopf wurde 2019 vom Entwicklungsminister eingeführt.

Mittwoch, 01.07.2020, 10:43 Uhr, Autor: Kristina Presser
Stefanie Rennicke (Kaya&Kato), Stefan Rennicke (Kaya&Kato), Dirk Iserlohe (Dorint) und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller

Neue Zusammenarbeit (v. l. n. r.): Stefanie Rennicke (Kaya&Kato), Stefan Rennicke (Kaya&Kato), Dirk Iserlohe (Dorint) und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller. (Foto: ©BMZ Pool/Janine Schmitz/photothek.net)

Die Dorint-Hotelgruppe ist das erste Hotel-Unternehmen, das auf sozial und ökologisch nachhaltig produzierte Textilien umstellt – gekennzeichnet durch das das Textilsiegel Grüner Knopf. Der Anfang wurde mit Alltagsmasken für die Mitarbeiter sowie Küchenschürzen gemacht, künftig sollen Bettwäsche für die über 10.000 Hotelzimmer und die Kleidung für die 4.500 Angestellten folgen. Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller, begrüßt den nachhaltigen Weg und besuchte ein Dorint-Hotel in Hamburg-Eppendorf. Im vergangenen September hatte der Entwicklungsminister das neue Textilsiegel Grüner Knopf eingeführt.

Zu der Umstellung auf nachhaltige Textilien in den Dorint-Häusern sagte Müller: „Ich freue mich sehr, dass Dorint vorangeht und auf nachhaltige Textilien mit dem Grünen Knopf setzt.“ Das sei gut für die Umwelt und für die Menschen. Denn gerade in Krisenzeiten käme es auf Solidarität und Verantwortung an – auch für die Arbeiter am Anfang unserer Lieferketten. „Wir tragen Masken in Hotels und Geschäften, weil wir uns umeinander sorgen. Das gleiche muss auch für die Menschen gelten, die unsere Kleidung herstellen. Nachhaltigkeit muss Standard werden. Dorint zeigt: Es geht“, sagte der Entwicklungsminister.

Dirk Iserlohe, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Dorint-Hotelgruppe: „Nicht nur über Nachhaltigkeit sprechen, sondern diese auch bewusst leben. Deshalb haben wir im Rahmen der Neubeschaffung unserer Arbeitskleidung und den notwendigen Textilien angefangen, neu zu denken.“

Produzent der nachhaltigen Textilien ist das Unternehmen Kaya&Kato
(BMZ/KP)

 

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