Umweltcheck

Ahorn Hotels verteidigen Gold-Status

Erneut verteidigen die Ahorn Hotels & Resorts ihren von der DEHOGA zertifizierten Umweltcheck in Gold. Auch das Panorama Hotel Oberhof reiht sich nach der Übernahme im Dezember 2018 erstmalig mit dem Silberstatus ein.

Donnerstag, 27.05.2021, 12:31 Uhr, Autor: Martina Kalus
Dehoga Umweltcheck Gold-Übergabe vor dem Ahorn Seehotel Templin.

Herr Deák (DEHOGA) übergibt erneut die Goldauszeichnung an Stefan Sühr, Hoteldirektor des AHORN Seehotel Templin. (Foto: © Ahorn Hotels & Resorts)

Für eine umweltbewusste Betriebsführung wurden alle fünf bereits zertifizierten Ahorn Hotels & Resorts erneut im Mai mit dem „DEHOGA Umweltcheck“ in Gold ausgezeichnet. Der Umweltcheck untersucht und bewertet Hotels in den vier Kategorien Energieverbrauch, Wasserverbrauch, Abfallaufkommen und Einsatz der Lebensmittel.

Panorama Hotel Oberhof im Fokus

Diesem detaillierten und vergleichendem Check stellte sich die Ahorn-Gruppe einzeln mit allen sechs Hotels und erlangte fünfmal wieder den Gold- und einmal den Silber-Status für das Ahorn Panorama Hotel Oberhof, welches seit Dezember 2018 in die AHORN-Hotelgruppe integriert wurde. Den Schwerpunkt der neuen und weiteren umweltfreundlichen Verbesserungen bildete das 3-Sterne Superior Hotel in Oberhof: Nachdem das Licht auf LED-Beleuchtung umgestellt worden war, folgte eine neue Wärmetechnik, aber auch Kältetechnik. Die Klimatisierung erfolgt dort erstmalig mit der umweltfreundlichen adiabatischen Kühlung, um mit Verdunstungskälte Räume zu klimatisieren. Hierbei wird zur Kälteerzeugung nur die Verdunstungskälte von Luft und Wasser als Quelle genutzt. Im weiteren Fokus standen eine Vielzahl von Maßnahmen, die eine weitere Modernisierung der Anlagentechnik beinhalteten. Die Investitionen der letzten Jahre bis hinein in die Gegenwart im Bereich Energie-, Umwelt- und Klimaschutz haben sich bestätigt. Mit ihnen verknüpft waren große Kostenersparnisse.

Effizienz-Strategie der Ahorn Hotels

Schon 2009 wurde eine Effizienz-Strategie für alle Hotels dieser Gruppe ins Leben gerufen. So wird z. B. die in der erwärmten Luft in den Häusern enthaltene Energie zurückgewonnen, die Beleuchtung in allen Häusern wurde auf die moderne und energiesparende LED-Technik umgestellt und der Strom wird selbst produziert. Diese Eigenstromerzeugung mit Blockheizkraftwerken bringt nicht nur wirtschaftliche Vorteile durch Absenkung der eigenen Stromkosten, sondern auch den Effekt mit sich, „abfallende Wärme“ zu nutzen: Die Primärenergieeinsparung beträgt rund 36 Prozent.

Lockdown treibt Digitalisierung voran

Die Zeit des Corona-bedingten Lockdowns wurde  genutzt, um in neue Technik zu investieren. Ein Beispiel ist die Installation einer komplexen, digitalen Überwachung aller versorgungstechnischen Daten in den sechs Hotels. Mit diesem Monitoring-System erfassen die Techniker der Hotels zentral nicht nur den Anlagen-Zustand, sondern können in mehreren Ebenen per Mausklick auch operative technische Vorgänge optimieren. Durch die kontinuierliche Arbeit und Verbesserungen entwickelte sich auch bei den Mitarbeitern ein besseres Gefühl für Prozesse und damit verbundene Verbräuche an Energie.

(Ahorn Hotels/MK)

 

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