Wer verdient was?

Gehaltsvergleich in Hotellerie und Tourismus

Tja das liebe Geld, Fluch und Segen zugleich. Worauf können eigentlich Angestellte in der Hotellerie und Tourismus hoffen? Wie weit kann man sich hocharbeiten und wer verdient am wenigsten?

Montag, 17.07.2017, 09:48 Uhr, Autor: Markus Jergler
Tisch mit Geldscheinen, Münzen und Taschenrechner

In der Hotellerie und im Tourismus gibt es große Unterschiede zwischen den jeweiligen Gehaltsgruppen. (Foto: © Grecaud Paul/fotolia)

Das Reisportal Globi hat einen Gehalts-Check auf Datenbasis des Gehaltsportales gehalt.de für die Branchen Tourismus und Hotellerie erstellt. Demnach gibt es in der Hotelbranche gewaltige Unterschiede zwischen den einzelnen Einkommensklassen. Die Direktoren der Beherbergungsbetriebe verdienen logischerweise das meiste Geld, nämlich rund 65.000 Euro pro Jahr. Bereits eine Ebene tiefer, nämlich im mittleren Management bei Personen ohne Führungsverantwortung, beträgt der durchschnittliche Jahresverdienst gerade einmal noch 32.500 Euro, also in etwa die Hälfte. Zimmermädchen und Roomboys verdienen wie erwartet mit Abstand am wenigsten. Der Durchschnitt liegt hier bei 20.500 Euro, einige bekommen sogar nur 18.000 Euro pro Jahr.

Im Tourismus sind die Spitzenverdiener ebenfalls keine Überraschung. Piloten bekommen pro Jahr im Schnitt 92.000 Euro. Allerdings sind hier die Schwankungen am größten. Es kommt vor allem auf die Airline, für die der Pilot fliegt, die Berufserfahrung und darauf an, ob der Pilot hauptsächliche Lang- oder Kurzstrecken fliegt. Die bestbezahlten Flugkapitäne erhalten nach Angaben von gehalt.de 133.000 Euro jährlich, die untere Grenze liegt bei 60.000 Euro pro Jahr. Gelernte Tourismuskaufleute können davon nur träumen. Sie bekommen im Durchschnitt 28.425 Euro, von mindestens 24.500 Euro bis höchstens 34.000 Euro. Zum Vergleich: Ein Busfahrer erhält im Jahresdurchschnitt 29.500 Euro, ein Bademeister 29.000 Euro. (gloobi.de/MJ)

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