Tipps & Tricks

Wie Gastro-Profis Motivationskiller bekämpfen

Gastro-Mitarbeiter, die Spaß an der Arbeit haben, tun jedem Betrieb gut. Wie sollen Gastronomen aber agieren, wenn die Motivation des Kochs, Azubis oder im Service völlig abgekühlt ist? HOGAPAGE hat Tipps, wie man die Stimmungskiller im Betrieb am besten bekämpft.

Montag, 10.07.2017, 09:55 Uhr, Autor: Felix Lauther
Brennende Faust hält Goldmedaille

Motivationskiller gibt es in der Gastro viele. Gastronomen können hier aber Abhilfe schaffen. (© vitaliy_melnik / fotolia)

Es gibt Tage, da hat man selbst in der besten Branche der Welt keine Lust. Keine Lust aufzustehen, keine Lust auf nervige Gäste, Kollegen oder Küchenchefs. Wenn die Stimmung in der Gastro kippt und man zum Lachen in den Keller gehen muss, sind echte Gastronomen gefragt. Wie Sie ihre Mannschaft wieder auf die Spur bekommen und Motivationskiller erfolgreich bekämpfen, erklären HOGAPAGE und Karrierebibel.de:

1. Grundregel beherzigen
Vielleicht müssen Sie Ihre Mitarbeiter gar nicht motivieren, sondern einmal darüber nachdenken, Sie nicht zu demotivieren!

2. Anfänglichen Schwung konservieren
Jeder Mitarbeiter ist mit dem Beginn seiner Tätigkeit in der Gastro voll motiviert und guter Dinge. Im Laufe der Zeit nagen aber die Routine, unsympathische Kollegen und unvorteilhafte Schichtpläne an der positiven Einstellung zum Job. Hier müssen Gastronomen handeln, die Motivationskiller schnell erkennen und eliminieren – so kommt Ihr Mitarbeiter nicht in die Zweifler-Phase, ob der Betrieb noch der richtige für ihn oder sie ist.

3. Auszeichnungen sparsam dosieren
Was in den USA bereits gang und gebe ist, findet auch in deutschen Unternehmen immer mehr Gefallen. Chefs zeichnen ihre Angestellten der Woche, Monats oder Jahres aus, um ihnen so einen Motivationsschub zu geben. Es sei zwar nicht falsch, dass die so geschaffene Vorbildfunktion grundsätzlich motivieren kann, „allerdings nur, wenn die damit verknüpften Erwartungen möglichst konkret und nachvollziehbar sind. Sagt der Chef einfach nur Herr Müller ist bester Mitarbeiter, wollen andere das nicht nachmachen, sondern sind eher neidisch oder frustriert. Wer hier nicht aufpasst, schafft keine Motivation, sondern einen Motivationskiller“, so die Karrierebibel.

Machen Sie Ihrem Team klar, welches Verhalten zu dieser Auszeichnung geführt hat.

4. Gäste-Zufriedenheit sicherstellen
Lassen Sie ihre Mitarbeiter mit nervenden und unverschämten Gästen nicht allein. Wenn es scheinbar unlösbare Probleme und Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Ihren Gästen und Ihrem Personal gibt, müssen Sie als Chef einschreiten und die Lage selbst unter Kontrolle bringen. Das befriedigt den Gast und spart Ihren Mitarbeitern viele Nerven.

5. Betriebsklima beachten
Gastronomen sollten das Betriebsklima stets im Auge behalten. Achten Sie darauf, dass Streitigkeiten, Neid und Konkurrenz in Ihrem Betrieb Fremdwörter sein. Das beste Beispiel sind immer noch Sie. Wer seinen Angestellten in der Gastronomie Fairness, Ehrgeiz und Spaß an der Arbeit vorlebt, dem folgt in der Regel auch das ganze Team.

6. Balance finden
Gastronomen sollten Ihre Mitarbeiter weder unter-, noch überfordern. Verteilen Sie genügend Aufgaben und geben Sie Ihrem Team Herausforderungen. Langeweile oder ein dauerhaft hoher Stresspegel sind echte Motivationskiller.

Zu den Punkten 7 bis 12

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