Liebesglück in der Gastro – So funktionert es!

Lange Schichten, auch an Sonn- und Feiertagen, unregelmäßige Arbeitszeiten und verplante Wochenenden – viele Gastronomen arbeiten dann, wenn der (potenzielle) Partner frei hat. Ist eine erfolgreiche Beziehung als Gastronom überhaupt möglich?

Donnerstag, 04.05.2017, 10:57 Uhr, Autor: Markus Jergler
Frau und Mann ziehen sich aus

Eine stabile Beziehung ist für Gastronomen nicht leicht zu führen. (Foto: © studiostoks / fotolia)

Wie man es auch dreht und wendet, unsere geliebte Gastronomie ist nicht immer förderlich für eine glückliche Liebesbeziehung. Dabei spielt es meist keine Rolle, ob beide Partner gastronomisch tätig sind oder nur einer. Die unregelmäßigen Arbeitszeiten machen es für Liebende äußerst schwierig sich einen privaten Alltag aufzubauen.

Wenn beide Partner in der Gastronomie arbeiten kann es unter Umständen am schlimmsten sein. Nämlich dann, wenn beispielsweise der Mann Frühschicht und die Frau Spätschicht hat. Eine solche Konstellation wird bei Beziehungen unter Gastronomen regelmäßig der Fall sein. Wenn nur einer der beiden Partner Gastronom ist, ist es jedoch nicht wirklich einfacher. Meist ist der Nicht-Gastronom früher oder später sehr unzufrieden mit der Situation. Denn nach einer gewissen Zeit möchte derjenige sich einfach nicht mehr damit abgeben, dass sein Partner nur selten zu Hause ist und wenn, dann oft nur zu den Zeiten, wenn er selbst arbeitet oder schläft. Derartige Umstände haben nicht nur negative Auswirkungen auf das Gefühlsleben der jeweiligen Personen, sondern stören auch erheblich wichtige Beziehungsfaktoren wie das Sexualleben oder das Vertrauen untereinander.

Wie kann man als Gastronom eine stabile Beziehung führen?
Auch wenn es schwer ist, ist es noch lange nicht unmöglich, auch als Gastronom eine glückliche Beziehung aufrecht zu erhalten. Jedoch müssen Gastronomen sich umso mehr anstrengen und vor allem auch eine gewisse Bereitschaft mitbringen, Kompromisse einzugehen. Dinge, die auf den ersten Blick als Beziehungskiller wahrgenommen werden, können für kleine Aufmerksamkeiten und Liebesbeweise genutzt werden.

Unerwarteter Besuch in der Nachtschicht
Nichts ist ärgerlicher als in die Nachtschicht zu müssen, wenn der Partner allein im Bett zu Hause liegt. Als Nicht-Gastronom könntest Du diese Gelegenheiten doch nutzen, um Deinem Partner einen kleinen Überraschungsbesuch bei der Arbeit abzustatten. Der freut sich mit Sicherheit über keinen Gast mehr als über Dich.

Einfach mal „ja“ sagen
Klar, als Gastronom hat man wenig Zeit. Umso wichtiger ist es, in den wenigen freien Stunden spontan zu sein. Kurzfristige kleine Ausflüge oder Unternehmungen machen die gemeinsame Zeit besonders und einzigartig, auch wenn sie noch so kurz ist.

Offen sprechen
In einer gastronomischen Beziehung wissen beide, dass die mangelnde gemeinsame Zeit schnell zum Liebeskiller werden kann. Daher ist es unvermeidlich offen darüber zu sprechen. Damit ist vor allem gemeint, dass man die gemeinsame Freizeit nicht nur nebeneinander auf der Couch verbringt, sondern aktiv plant. Wann gibt es gemeinsame Freizeit und wie kann diese genutzt werden? Die Romantik muss deshalb noch lange nicht zu kurz kommen.

„Wir sind etwas Besonderes“
Als Gastronom ist es nicht unwahrscheinlich, dass man an Weihnachten, Ostern oder am Valentinstag arbeiten muss. Das ist sehr ärgerlich, denn natürlich hätte man diese Tage lieber mit dem Partner verbracht. Aber warum sich an fixe Daten klammern? Wenn am Valentinstag eine Nachtschicht ansteht, erschafft Euch einfach einen eigenen Valentinstag an einem anderen Datum, nur für Euch zwei.

Nutze Deine eigenen Fähigkeiten
Als Koch ist man nach der Arbeit logischerweise ziemlich erschöpft. Aber Dein Beruf gibt Dir auch die Möglichkeit Deinen Schatz kulinarisch zu verwöhnen. Viele Nicht-Gastronomen würden sich wünschen, ihrem Partner ein professionelles Mahl bereiten zu können. Verwandle Deine Schwächen in Stärken. (MJ)

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