Mitarbeiterführung

Erfolgreiches Onboarding neuer Mitarbeiter

In der Hotellerie und Gastronomie werden aktuell neue Mitarbeiter gesucht. Ein effektives Onboarding soll diese nicht nur auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereiten, sondern sie auch in das Team und die Unternehmenskultur integrieren.

Montag, 27.09.2021, 12:21 Uhr, Autor: Natalie Ziebolz
Zettel: "Willkommen im Team"

Ob Mitarbeiter sich in einem Unternehmen willkommen fühlen, hängt viel vom Onboarding ab. (Foto: © flowertiare – stock.adobe.com)

Holger Schäfer, CEO der Coldstore Hamm, weiß: Je besser neue Mitarbeiter beim Einstieg in einem Unternehmen unterstützt werden, desto erfolgreicher werden sie später arbeiten. Eine entscheidende Rolle dabei spielen Führungskräfte.

Wie neue Mitarbeiter integrieren?

Das Onboarding ist ein Konzept aus dem Personalmanagement. Mit diesem Prozess werden Maßnahmen eingesetzt, die es neuen Mitarbeitern leichter machen sollen, sich in dem neuen Unternehmen zurechtzufinden, also „an Bord“ zu fühlen. Dabei beginnt das Onboarding bereits mit der Unterzeichnung des Arbeitsvertrags und endet mit der Probezeit nach sechs Monaten. Die Basis einer Einarbeitung besteht in gut strukturierten Onboarding-Grundlagen. Dazu zählen die Anmeldung, Compliance-Schulungen, der Arbeitsplatz, die Arbeitsausstattung und eine allgemeine Unterstützung bei weiteren grundlegenden Themen, erläutert Holger Schäfer aus Hamm. Je schneller neue Kollegen das Unternehmen kennenlernen, desto schneller kann er mit der eigenen Arbeit beginnen. Um den Lernprozess zu beschleunigen, sollten Neulinge daher vor allem erst mit drei Bereichen konfrontiert werden. Diese sind:

  • Technisches Lernen: Hier werden Einblicke in die Kerngeschäfte und Kernprodukte des Unternehmens gegeben sowie die Hauptkunden und Technologien.
  • Kulturelles Lernen: Die Werte und Normen des Unternehmens werden übermittelt.
  • Politisches Lernen: Prozessabläufe und Strukturen werden erklärt.

Wie können neue Kollegen unterstützt werden?

Damit neue Mitarbeiter wissen, worauf es der Führungsebene bei der Arbeit ankommt, ist es wichtig, von vornherein die Erwartungshaltungen zu kommunizieren, so Schäfer. Dazu gehören:

  • Eine klare Zieldefinition und Nennung eines Zeitrahmens, bis wann die Führungsabteilung bestimmte Erfolge sehen will, oder in welcher Zeit gewisse Arbeitsmethoden erlernt sein müssen. Auch sind die Maßstäbe zu benennen, wonach der Fortschritt bemessen wird.
  • Wie die Ziele erreicht werden können oder sollen, muss benannt werden.
  • Unternehmensvisionen sollten explizit benannt werden und der neue Mitarbeiter sollten darin die eigene Person oder Rolle wiederfinden können. Dadurch steigt die Motivation, etwas zu diesen Visionen beizutragen.

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