Ratgeber

Das ideale Fuhrparkmanagement für die Gastro

Gäste vom Flughafen abholen, das Gemüse vom Großhandel transportieren oder Cateringaufträge ausführen – ohne zuverlässige Fahrzeuge fehlt dem Gastgewerbe eine wichtige Zündkerze. Was ein gutes Flottenmanagement braucht, erklärt HOGAPAGE Today.

Freitag, 03.03.2017, 13:11 Uhr, Autor: Markus Jergler
Mann trägt Süßspeisen aus

Gastronomen und Hoteliers brauchen Nutzfahrzeuge. HOGAPAGE Today hat Tipps für die optimale Wahl und den Unterhalt der Fahrzeugflotte. (© Monkey Business / fotolia)

Gastro-Profis müssen auf den Transport von Gästen und Waren oft schnell und flexibel reagieren. Ohne das passende und repräsentative Fahrzeug steht der Gastronom, Hotelier oder Caterer in der Sackgasse. Die Fahrzeuge seines Fuhrparks müssen viele Funktionen erfüllen: sie sollen sicher, wirtschaftlich und werbewirksam sein. HOGAPAGE Today beantwortet die wichtigsten Fragen zu einem optimalen Management der Dienstwagen-Flotte.

Kaufen, leasen oder mieten?
Dies ist eine grundlegende Entscheidung und kann nicht pauschal beantwortet werden – jeder Gastronom, Hotelier oder Caterer muss die Vor- und Nachteile der einzelnen Formen abwägen und auf dieser Basis das individuell passende Modell finden. Vorweg ist ein Blick auf die Gesamtbetriebskosten wichtig – also direkte Kauf- oder Leasingkosten, die Kosten bei Beschaffung, Wartung, Rückgabe und indirekte wie zum Beispiel den Verschleiß.

Beim Kauf können die Gastro-Profis meist die besten Konditionen herausholen – Barzahlung bringt nach wie vor die höchsten Rabatte im Autohaus. Der Nachteil dabei ist, dass der Kaufpreis die Liquidität des Betriebes belastet – auch im Fall einer Kreditfinanzierung, bei der noch die Zinsen hinzukommen.

Leasing ist schonender für die Liquidität, da nicht der gesamte Fahrzeugpreis auf einmal gezahlt werden muss, sondern die monatliche Leasingrate. Diese monatliche Belastung steigert natürlich die laufenden Fixkosten. Daher sollte im Vorfeld die Differenz der Gesamtkosten zwischen Kauf und Leasing berechnet werden. Beim Leasing sind die grundlegenden Informationen zu hinterfragen, ob sie zum Unternehmen und zum Fahrzeug passen – wie hoch ist die Leasingsonderzahlung (Anzahlung bei der Fahrzeugübernahme), sind die monatlichen Raten im Rahmen, wie lange ist die Laufzeit des Leasingvertrags, kann vorzeitig aus dem Vertrag ausgestiegen werden, ist der Restwert realistisch angesetzt, kann oder muss der Firmenwagen nach Ablauf der Laufzeit gekauft werden und welche Kosten nach Ablauf des Vertrags noch entstehen.

Die Langzeitmiete kann für Gastro-Betriebe mit unregelmäßigem Mobilitätsbedarf eine echte Alternative darstellen. Die langjährige Bindung an das Fahrzeug – zum Beispiel durch einen Leasingvertrag – fällt bei dieser Form weg. Mietfahrzeuge werden einfach bei Bedarf in Anspruch genommen und die Fahrzeugflotte kann jederzeit auf aktuelle Umstände angepasst werden. Weitere Vorteile sind die geringeren Betriebskosten, da Zulassungsgebühren, Reparaturen, Reifenersatz und auch die Versicherung in der Miete enthalten sind. Bei Mietfahrzeugen ist die Mobilität jederzeit garantiert, da bei Fahrzeugausfall umgehend ein Ersatzfahrzeug gestellt wird. Bei den meisten Vermietern beträgt die Mietdauer mindestens einen Monat und maximal 24 Monate.

Wie werden die Fahrzeuge versichert?
Bereits ab wenigen Fahrzeugen lohnt sich eine sogenannte Flotten- oder Kleinflottenversicherung. Dabei werden in der Kfz-Haftpflichtversicherung alle Fahrzeuge einheitlich in der Schadensfreiheitsklasse eingestuft und durch das größere Volumen verringert sich die Prämie zusätzlich. Grundsätzlich ist auch im Flottenbereich eine Kaskoversicherung für die ersten paar Fahrzeugjahre empfehlenswert – bei Leasingfahrzeugen ist diese zumeist Voraussetzung.

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