Berufslehre

Schloss Hohenkammer mit „Ausbildungskonzept 3.0“

Um die Berufsausbildung für junge Menschen in der Branche noch attraktiver zu gestalten, hat das Unternehmen sein Ausbildungskonzept überarbeitet. Für die „exzellente Ausbildung“ wurde Schloss Hohenkammer bereits zertifiziert.

Dienstag, 01.09.2020, 10:17 Uhr, Autor: Kristina Presser
Elf neue Auszubildende wurden 2020 auf Schloss Hohenkammer begrüßt

Elf neue Azubis wurden jetzt auf Schloss Hohenkammer begrüßt. (Foto: ©Schloss Hohenkammer)

Mit dem neuen „Ausbildungskonzept 3.0“ will das Schloss Hohenkammer die Berufslehre für junge Menschen im Bereich Hotellerie und Gastronomie noch attraktiver machen. Besonders wichtig ist dabei, laut Geschäftsführer Martin Kirsch, dass die Azubis während ihrer Ausbildung nicht allein gelassen werden, sondern ihnen gezielt ausgesuchte Ansprechpartner zur Seite gestellt werden. So soll „eine optimale und effektive Lehre“ für die Azubis garantiert werden, sagte Kirsch im Rahmen einer Unternehmensmitteilung.

Dass Kommunikation und Betreuung großgeschrieben wird, zeigt der personelle Unterstützung für die neuen Azubis. Schon vor Beginn der Ausbildungen stehen künftigen Kollegen im Mitarbeiterbüro als Ansprechpartner zur Verfügung, ab dem ersten Arbeits­tag der jewei­li­ge Abtei­lungs­lei­ter. Dazu gibt es in jedem Bereich einen Ver­ant­wort­li­chen für die Azu­bis und ein Auszubildender im dritten Lehrjahr begleitet als Pate ab dem ersten Tag der Aus­bil­dung. Auch ein Azubi-Kompetenzteam sowie eine Ver­trau­ens­per­son und ein Azubi­spre­cher werden einmal pro Jahr gewählt.

Schulungen intern und extern

Zudem steht Bildung im „Ausbildungskonzept 3.0“ im Fokus: So werden an drei Terminen im Jahr Schu­lun­gen angeboten – intern und mit exter­nen Pro­fis, wie es von Unternehmensseite heißt. Sie unterrichten im Bereich „Fach­the­men“, geben aber auch praktische Tipps und Ratschläge. Los geht’s jedes Jahr im Herbst mit einem Azubi-Work­shop.

Jedes Jahr sind die Azubis mit ihrem Azubi-Kom­pe­tenz­team zudem für sie­ben Pro­jekte ver­ant­wort­lich – zum Beispiel für das Azubi-Som­mer­fest, das sie nach eigenen Konzeptvorstellungen mit einem von der Geschäftsleitung vor­ge­ge­be­nen Bud­get realisieren können.

Auszeichnung als Ausbildungsbetrieb

„Wir wissen genau, worauf es bei der Ausbildung ankommt, denn wir sind selbst enga­gierte Aus­bil­der“, sagte Kirsch. Fünf Kolle­gen seien Prüfer bei der IHK in den unter­schied­lichs­ten Beru­fen. Erst kürzlich habe man sich von „Exzellente-Ausbildung“ zudem zertifizieren lassen und wurden von der DEKRA geprüft. Auch das offizielle Siegel der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. (HDV) soll helfen, den Ausbildungsbetrieb noch attraktiver zu gestalten und die Kompetenz in Sachen Ausbildung zu untermauern. „Das Siegel ist die höchste Auszeichnung für Ausbildungsqualität in der Hotelbranche. Es muss zudem alle zwei Jahre erneuert werden und wir sind sehr stolz, dass wir zertifiziert wurden“, berichtet der Geschäftsführer.

Die Neuerungen im Ausbildungskonzept scheinen zu fruchten: Elf neue Azubis in vier verschiedenen Lehrberufen wurden jetzt auf Schloss Hohenkammer begrüßt. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen zurzeit 30 Azubis in sechs Berufen. Eine Ausbildung kann man dort jedoch nicht nur im Bereich Hotellerie und Gastronomie absolvieren, sondern beispielsweise auch eine Ausbildung zum Landwirt auf dem dazugehörenden Gut Eichethof.
(Schloss Hohenkammer/KP)

 

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