Personalie

Abschied nach elfeinhalb Jahren

Robert Petrovic verlässt Ende dieses Jahres das The Ritz-Carlton, Berlin. Wer ihm auf die Position des Generaldirektors nachfolgt ist noch unklar. Sein Abschied aus dem Ritz ist auch ein Abschied aus der Hotellerie.

Freitag, 30.10.2020, 10:16 Uhr, Autor: Kristina Presser
Robert Petroviċ, Generaldirektor des The Ritz-Carlton, Berlin

Robert Petrovic, General Manager im The Ritz-Carlton, Berlin, verlässt das Hotel zum Ende des Jahres 2020. (Foto: ©Thomas Kakareko)

Elfeinhalb Jahre leitete Robert Petrovic als Generaldirektor das Grand Hotel The Ritz-Carlton, Berlin am Potsdamer Platz. Jetzt hat er seinen Abschied bekanntgegeben. Ende des Jahres 2020 zieht der gebürtige Wiener mit serbischen Wurzeln aus der Hotellerie zurück, um sich künftig eigenen Projekten und einer neuen Branche zu widmen. Berlin bleibt er dabei treu. Wer an seine Stelle nachrückt, ist noch nicht bekannt.

Nach so langer Zeit falle ein Abschied immer schwer, sagt Robert Petrovi, trotzdem sei es nun für ihn an der Zeit, sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. „Ich bin meinen fantastischen Ladies und Gentlemen unglaublich dankbar für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre großartige Leidenschaft in den vergangenen Jahren, die das Haus zu einem der führenden Hotels der Stadt gemacht haben“, erklärt er.

Vom Kofferträger zum Generaldirektor

Robert Petroviċ hatte im April 2009 mit 35 Jahren die Leitung des The Ritz-Carlton, Berlin übernommen, das in den folgenden Jahren zahlreiche Auszeichnungen erhielt – unter anderem als bestes Großstadthotel Europas bei den The World’s Best Award der Zeitschrift Travel + Leisure. Im Jahr 2019 gestaltete Robert Petroviċ das 40 Millionen teure Redesign des The Ritz-Carlton, Berlin sowie die konzeptionelle Neugestaltung der Restaurants und Bars maßgeblich mit.

Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit bildete die Ausbildung und Weiterentwicklung. „Ich weiß, was es bedeutet, sich mit Migrationshintergrund vom Kofferträger zum Generaldirektor hochzuarbeiten“, sagt Robert Petroviċ. Er wollte daher immer ein Vorbild sein und seinen Mitarbeitern vermitteln, „dass die Hotellerie die schönste Branche der Welt ist und einem alle Möglichkeiten bietet, wenn man an sich glaubt und sich anstrengt“.
(The Ritz-Carlton, Berlin/KP)

 

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