Neue Küchenleitung

DOTS holt Sören Herzig

Als Creative Director soll Herzig für die konzeptionelle und kreative Neuausrichtung der DOTS-Gruppe verantwortlich zeichnen. Walter Piller wechselt innerhalb der Gruppe in die Pratersauna.

Dienstag, 08.05.2018, 08:38 Uhr, Autor: Clemens Kriegelstein
Sören Herzig und Martin Ho

Ganz so entspannt wird der Arbeitsalltag von Sören Herzig (im Hintergrund Martin Ho) im DOTS-Stammhaus wohl nicht ablaufen. (© DOTS Group)

Als „größten Schritt in der kulinarischen Entwicklung der DOTS Group“ bezeichnet Eigentümer Martin Ho die Zusammenarbeit mit Sören Herzig. Dieser Tage übernahm er die konzeptionelle und kreative Neuausrichtung des DOTS in der Wiener Mariahilferstraße. Küchenchef Walter Piller wechselt in die Pratersauna und wird dort ein neues, hochwertiges Gastronomiekonzept umsetzen, auf das sich die Gäste schon während der UEFA Fußballweltmeisterschaft freuen dürfen. „Sören Herzig bringt einen frischen und unverkrampften Zugang. Die Zusammenarbeit mit ihm ist ein Meilenstein in der zwölfjährigen Geschichte des DOTS. Sören bringt höchste Qualität auf den Tisch und inszeniert das Essen mit Respekt vor den Zutaten im Zusammenspiel mit der Kunst im DOTS Establishment: Er verwirklicht Esskultur auf höchstem Niveau“, ist Ho über die Zusammenarbeit mit Herzig begeistert.

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Herzig tritt mit einem Konzept an, das er mit „französischer Tradition, japanischer Demut, österreichischer Qualität und vietnamesischer Passion und Leidenschaft“ beschreibt. Als Chef’s Menue serviert er künftig unter anderem traditionelles japanisches Omakase als 4- oder 6-Gang-Menü mit Sake- und Weinbegleitung. Feinschmecker finden in der neuen Karte Vorspeisen wie Schweinebauch mit Szechuan-Pfeffer und Umeboschi, Chirashi-Sashimi mit Ponzu und Spargel oder Beef-Tataki mit Jalapeno und Daikon. Als Hauptspeisen gibt es künftig Strip Loin mit Kizami Nori, Ponzu und Zwiebel, Kabeljau mit Brokkoli und Laksa oder Oberginen-Nasu mit Tomate und Miso. Fleischliebhaber genießen original japanisches Kobe-Beef. Experimentelle Sushi- und Makikreationen bleiben zentraler Teil der Karte, werden aber laufend um regionale und saisonale Kreationen erweitert.

Sören Herzig starte seine Karriere 2000 bei Louis C. Jacob, einem Hamburger Sternerestaurant. Es folgten zahlreiche Beschäftigungen im In- und Ausland, bevor 2013 die Zusammenarbeit mit Juan Amador begann. Unter Herzigs Küchenleitung bekam Amadors Wirtshaus und Greißlerei zwei Michelin-Sterne sowie drei Hauben. Zuletzt kochte er im Wiener Aï. (CK)

 

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