Bildung

Strategien für den Arbeitsalltag beim BdS-Ausbildertreffen

Auch in diesem Jahr kamen wieder zahlreiche Ausbilder, Berufsschullehrer sowie IHK-Vertreter aus ganz Deutschland zum BdS-Ausbildertreffen nach München. Ziel der Veranstaltung war es, die Weiterentwicklung der Ausbildung zu fördern.

Mittwoch, 28.09.2022, 10:44 Uhr, Autor: Sandra Lippet
Ausbilderworkshop

Auch zum Thema Achtsamkeit gab es Tipps beim Ausbilderworkshop. (Foto: © BdS)

Das Ausbildertreffen versteht sich als Zeichen der Wertschätzung der täglich im Ausbildungsbereich engagierten Menschen. Das Ziel der Veranstaltung ist die Vernetzung der Teilnehmer sowie die Weiterentwicklung der Ausbildung.

Workshop

Diesmal stand der seit 2018 stattfindende Ausbilderworkshop unter dem Motto „Wann soll ich denn das noch machen? Zeit- und Selbstmanagement für Ausbildungsverantwortliche“. Andy Lüdemann, ein bundesweit anerkannter Experte für betriebliches Lernen und Lernen mit digitalen Medien, leitete den Workshop – und führte die 30 Teilnehmer durch den intensiven Tag.

Ziel des Workshops war es, sich mit der „Ressource Ich“ zu beschäftigen, mehr über Selbst- und Zeitmanagement, Resilienz und Achtsamkeit zu erfahren und Strategien sowie Werkzeuge an die Hand zu bekommen, um mit Stress, zu wenig Zeit und zu vielen Aufgaben umgehen zu können.

Dauerstress sei nicht gut, so betonte Lüdemann. „Gerade vor dem Hintergrund des Mangels an guten Arbeitskräften sollte man sich bewusst sein, dass die Ressource Mensch gut behandelt werden muss. Gesundheit und Sicherheit in der Arbeit sollten Arbeitgeber sowie Ausbilder immer im Blick behalten.“

Praktische Tipps

Am Ende des Tages zeigten sich die Teilnehmer und auch BdS-Ausbildungsreferentin Nicole Campe, die seit Jahren für das Ausbildertreffen verantwortlich ist, begeistert von dem unterhaltsamen und interessanten Workshop. Jeder konnte Dank des intensiven und konstruktiven Austauschs Tipps für sich mitnehmen, die problemlos – dem individuellen Bedarf angepasst – in den Ausbildungsalltag integriert werden können.

Ein gutes Beispiel hierfür war das Thema Achtsamkeit: Was tun, wenn der Kopf voller Gedanken und To-do-Listen ist und das Fokussieren schwerfällt oder man nicht mehr abschalten kann? Es gibt viele Möglichkeiten zum „Runterkommen“ – und ein paar davon konnten auch live erprobt werden.

(BdS/SALI)

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