Sauber gelöst
Fotos: Zorica Nastasic via Getty Images

Sauber gelöst

Vernetzung, KI und ganzheitliche Systeme machen die Spülküche zum strategischen Erfolgsfaktor

von Karoline Giokas
Dienstag, 26.05.2026
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Hersteller von Spüllösungen reagieren auf die aktuellen Branchenherausforderungen mit intelligenten Systemen, die weit über das reine Spülen hinausgehen. Ein zentrales Thema bleibt die Digitalisierung.

EcoPilot von Winterhalter
In vielen gastronomischen Betrieben laufen Spülmaschinen unabhängig von Auslastung und Bedarf immer im selben Standardprogramm – mit oft unnötig hohem Energie- und Wasserverbrauch. EcoPilot von Winterhalter setzt genau hier an. Foto: Winterhalter

Vernetzte Systeme sorgen für mehr Sicherheit und Effizienz

Winterhalter zeigt, wie sich durch smarte Services nicht nur Arbeitsabläufe vereinfachen, sondern auch Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit steigern lassen. Durch Features wie EasyAccess erhalten Anwender per QR-Code direkten Zugriff auf maschinenspezifische Informationen und Anleitungen wie auch die Möglichkeit, Verbrauchsmaterial zu bestellen – jederzeit und in der jeweiligen Landessprache. Einen Schritt weiter gehen die Remote Services: Dank der Vernetzungslösung „Connected Wash“ können Servicetechniker aus der Ferne auf Maschinen zugreifen und so Fehler analysieren und in vielen Fällen auch direkt beheben. Das reduziert Ausfallzeiten und spart Kosten. 

Getoppt werden die technischen Features durch künstliche Intelligenz im Spülprozess: Der neue EcoPilot analysiert Nutzungsdaten, erkennt Stoßzeiten und passt Programme automatisch an. „Während in Hochphasen schnelle Kurzprogramme laufen, schaltet das System in ruhigen Zeiten in den ressourcenschonenden Modus“, erläutert Benjamin Köb, Digitalexperte bei Winterhalter. Das Ergebnis laut Unternehmen: bis zu 17 Prozent ­weniger Energieverbrauch bei gleich­bleibender Hygiene.

Miele Move Connect
Mit Miele Move Connect können Gastronomen die Maschinen des Herstellers online vernetzen und via PC, Smartphone oder Tablet über­prüfen, wie sich Energieverbräuche entwickeln, wann welches Gerät fertig ist oder welche Programme häufig genutzt werden. Foto: Miele

Hygiene, Nachhaltigkeit und Mehrweg im Fokus

Auch Miele Professional setzt auf Effizienz und Prozesssicherheit – insbesondere beim Blick auf steigende Hygieneanforderungen. Die Frischwasser­spülmaschinen der MasterLine-Serie arbeiten ohne Tank, sodass jeder Spülgang mit frischem Wasser erfolgt. Das sorgt nicht nur für besonders gründliche Reinigungsergebnisse, sondern reduziert auch laufende Energiekosten, da kein Tank dauerhaft beheizt werden muss.

DER GRÖSSTE 
HEBEL LIEGT NICHT IN DER EINZELNEN MASCHINE, SONDERN IM PERFEKT ABGESTIMMTEN ZUSAMMENSPIEL VON AUTOMATISIERUNG, PROZESSEN UND RAUMKONZEPT. 

Mit hohen Nachspültemperaturen entfernen die Geräte laut Hersteller bis zu 99,99 Prozent der meisten Bakterien und erfüllen damit höchste Hygienestandards. Gleichzeitig bieten sie durch ihre Bauweise eine hohe Kapazität – etwa beim Spülen von Mehrwegbechern, die sich auf zwei Ebenen effizient reinigen lassen. Eine besondere Herausforderung bleibt die Trocknung von Kunststoffgeschirr. Hier bietet Miele die optionale Dry+-Funktion: Durch eine gezielte Luftführung und den Abtransport feuchtwarmer Luft wird die Restfeuchte deutlich reduziert. Mehrwegbecher und -schalen stehen dadurch schneller wieder zur Verfügung – ein entscheidender Vorteil im hektischen Betriebsalltag.

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