Moderne Spültechnik gibt Viren & Co. keine Chance
Foto: Hobart

Moderne Spültechnik gibt Viren & Co. keine Chance

Hygienisches und sauberes Geschirr schafft Vertrauen bei den Gästen

von Daniela Müller
Mittwoch, 26.08.2020
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Die Corona-Pandemie hat zweifelsohne schlimme Schäden hinterlassen – in der Wirtschaft, aber auch in den Köpfen der Menschen herrscht noch immer eine große Unsicherheit, die es zu überwinden gilt, wenn wir verhindern wollen, dass unsere Lebensqualität dauerhaft leidet. Dass die anfängliche Zurück­haltung der Gäste gegenüber dem Besuch in Restaurants mittlerweile vielerorts einer neuen Begeisterung für den Außer-Haus-Genuss gewichen ist, ist nicht alleine den unermüdlichen Bemühungen der Gastronomen geschuldet, die sich auf ihren Speisekarten viel haben einfallen lassen.

Überzeugende Hygienekonzepte, die einerseits schützen, andererseits aber dennoch einen vergnüglichen Restaurantbesuch erlauben, ließen die Bedenken der Gäste zunehmend weniger werden. Der Spültechnik kommt hier eine wichtige Rolle zu: Gläser, Geschirr und Besteck sind kritische Punkte in der Gastronomie. Jedes Restaurant, jede Kantine und Einrichtung, die Menschen versorgt, muss deshalb in der Lage sein, hygienisch sicher zu spülen.

Hobart Spültechnik
Trotz oder gerade wegen der Corona-
Krise sollte eine not­wendige Investition
in moderne Spültechnik nicht auf die
lange Bank geschoben werden.
Foto: Hobart

Hygieniker und Virologe bestätigt Wirksamkeit der Spültechnik

Für hygienisch einwandfreies Geschirr zu sorgen, gehört zu den Kernkompetenzen von Meiko, Offenburg. Auch im Fall des Corona-Virus kann der Spülmaschinenhersteller Hygienesicherheit und Unbedenklichkeit des Spülguts zusichern und ließ darüber sogar ein wissenschaftliches Gutachten erstellen. »Corona-Viren sind sogenannte behüllte Viren. Einer gewerblichen Meiko-Spülmaschine mit den dort eingesetzten Spezialmitteln, der speziellen Spülmechanik und einer erhöhten Wassertemperatur bereiten die Erreger keine Probleme«, erklärt der Hygieniker und Virologe PD Dr. Dr. Friedrich von Rheinbaben. »Die Geräte sind in der Lage, Geschirr und Bestecke so aufzubereiten, dass sie bedenkenlos wiederverwendet werden können, auch wenn sie zuvor von Infizierten oder Erkrankten benutzt worden sein sollten«, so der Wissenschaftler.

 

Sein Fazit lautet: Das Reinigungsverfahren in einer Meiko-Spülmaschine ist sicher, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

  • Bestimmungsgemäße Verwendung der Korb- und Bandtransportspülmaschinen sowie eine Instand­haltung und Wartung nach Herstellervorgaben
  • Anwendung des vorgegebenen Spülprogramms mit einer Gesamtspülzeit von mindestens 120 Sekunden, einer Reinigungstemperatur von mindestens 60 °C
    am Spülgut und einer Oberflächentemperatur von mindestens 60 – 70 °C im Nachspül- und Klarspülgang am Spülgut
  • Verwendung der vom Hersteller empfohlenen alka­lischen Reiniger und Klarspüler

Handspülen hat ausgedient – gerade auch bei Gläsern auf Nummer sicher gehen
Auch bei Winterhalter in Meckenbeuren hat das neue Corona-Virus die Experten kaum vor neue Herausforderungen gestellt. Bereits seit 70 Jahren lautet das Hygieneversprechen des Spültechnik-Herstellers: strahlendes Geschirr und Besteck, sauber gespülte Gerätschaften und Tabletts, frei von Viren, Bakterien und anderen Keimen. »Alle unsere Spülmaschinen besitzen das Hygiene-Zertifikat nach DIN SPEC 10534 und erfüllen die darin geforderten mikrobiologischen und hygienischen Anforderungen«, erklärt Verena Rist, verantwortlich für die Unternehmenskommunikation. »Für unsere Kunden entwickeln wir Systemlösungen: mit exakt auf die Anwendung abgestimmter Spülchemie, Wasseraufbereitung und passenden Körben. Auf diese Weise verspricht Winterhalter – über die sichtbare Sauberkeit hinaus – einen Desinfektionsgrad von rechnerisch 99,999 Prozent. Und damit sind unsere Kunden in puncto Hygiene auf der absolut sicheren Seite. Gerade in Zeiten von Corona.«

Derzeit, so Rist, spüre man insbesondere im Bereich Gläserspülmaschinen eine erhöhte Nachfrage, da das Handspülen immer mehr in Frage gestellt werde. Für die komplexe Aufgabe des Gläserreinigens – immerhin stellt jedes Glas seine besonderen Anforderungen an die Technik – hat Winterhalter seine Gläserspülmaschinen der UC-Serie im Portfolio. Bei den Maschinen der UC-Serie werden die für den Spülprozess verantwortlichen Faktoren Druck, Zeit, Reiniger und Temperatur über drei vordefinierte Programme automatisch der jeweiligen Gläserart angepasst – das dünnwandige Weinglas muss schließlich anders gespült werden als der Bierkrug. VarioPower regelt den Wasserdruck bei jedem Spülprogramm individuell und gewährleistet so eine lange Lebensdauer filigraner Gläser, ohne die Hygiene zu vernachlässigen.

Gläserspülmaschine von Meiko
Das Spülen in Meiko-Maschinen ist als hochwirksam gegen das
neuartige Corona-Virus anzusehen, wie der Virologe und Hygieniker
PD Dr. Dr. Friedrich von Rhein­baben bestätigt. Foto: Meiko

Wichtig: Frisch gespülte Gläser dürfen nicht poliert werden, sondern sollten kurz an der Luft trocknen und anschließend wiederverwendet oder in den Schrank geräumt werden. Auch saubere Geschirrtücher enthalten Keime, die sich dann auf den Gläsern wiederfinden. Die Keimbelastung auf einem Glas erhöht sich mit dem Polieren um das 10- bis 100-Fache.

Doch nicht nur für Gläser hat Winterhalter Lösungen parat. Mit der neuen Korbtransportspülmaschine CTR verspricht das Unternehmen bspw. hohe Spülleistung bei kompakten Abmessungen. Neben dem bewährten Winterhalter Hygiene-Design stellt der voreinstellbare Hygiene-Modus hierbei eines der innovativen Features dar. Sollten Tank- oder Boilertemperaturen unter den Sollwert sinken, reduziert die Maschine automatisch die Transportgeschwindigkeit und sichert somit ein hygienisches Spülen. Die perfekte Spüllösung für 100 bis 400 Essensteilnehmer.

Gläserspülmaschine Winterhalter
Die UC-Serie von Winterhalter sorgt für
strahlende Gläser, sauberes Geschirr,
makelloses Besteck und rundum
zufriedene Gäste. Foto: Winterhalter

Der Doppeldecker unter den Spülmaschinen

Bereits im Februar sorgte das neue Spülwunder von Hobart auf der Intergastra für Furore – doch kurz darauf legte der Corona-Lockdown die Branche still. Nun möchte der innovative Two-Level-Washer endlich richtig durchstarten – und hält nicht nur in puncto Hygiene überzeugende Argumente parat: Mit dem Gerät konzipierte Hobart die erste gewerbliche Spülmaschine, die über eine zweite Ebene verfügt, in der zur gleichen Zeit gespült werden kann.

Durch die Kapazitätssteigerung pro Spülgang verspricht der Spültechnik-Hersteller den Arbeitsalltag des Spülpersonals deutlich zu erleichtern. »Zu Stoßzeiten geht es in der Küche immer heiß her, und das Geschirr muss schnell wieder zur Verfügung stehen. Unser Two-Level-Washer ist daher der perfekte Helfer, da mit ihm in der gleichen Zeit doppelt so viel gespült werden kann«, erläutert Manfred Kohler, Geschäftsführer Vertrieb und Produktion der Hobart GmbH.

Zudem ist die Geschirr- und Utensilienspülmaschine nicht nur überaus leistungsstark, sondern gleichzeitig sehr platzsparend und damit ideal für kleinere Küchen geeignet. Denn trotz der zweiten Spülebene benötigt der TLW aufgrund seiner komprimierten Konstruktion nicht mehr Platz als eine konventionelle Spülmaschine.

Spülmaschine Electrolux
Bei der »Dual Rinse« von Electrolux spülen am Ende des Prozesses
zwei Nachspülarme mit heißem Wasser nach.
Foto: Electrolux

Mit Dual Rinse sparsam und erfolgreich gegen Keime

Doppelt hält besser, finden auch die Spültechniker von Electrolux und schicken ihren Neuzugang, die Korbtransportmaschine »Dual Rinse« ins Rennen, die eine Spülleistung von rund 200 Körben pro Stunde mitbringt. Der Name leitet sich von der Funktion ab, dass am Ende des Prozesses gleich zwei Nachspülarme mit heißem Wasser spülen und so dafür sorgen, dass die Kontaktzeit des Spülguts mit dem heißen Wasser verlängert und der Spülprozess zugleich noch schneller wird. Zusätzlich fällt die neue Dual Rinse durch ihre Sparsamkeit auf: Der Wasserverbrauch pro Korb liegt bei durchschnittlich einem Liter.

Die Maschine spült mit auf 90 °C erhitztem Wasser nach. Damit genügt sie höchsten Hygieneanforderungen. Die Normen DIN 10510 sowie DIN Spec. 10534, die von der Korbtransportspülmaschine eingehalten werden, belegen, dass der Spülprozess vorhandene Krankheitserreger entfernt. »Selbst wenn es einmal zu einer Unterbrechung im Spülprozess kommen sollte und die Maschine ins Notprogramm wechseln muss, ist die Hygiene sichergestellt«, betont Auke Faber von Electrolux Professional.

Eines ist sicher: Am hygienischen Spülergebnis sollte derzeit kein Gastronom sparen. Wer nach dem Lockdown aber noch immer Ebbe in der Kasse hat, für den lohnt es sich weiterzulesen (Gerade in der Krise eine gute Investition, Wirkungsvoll gegen Viren). Auf den folgenden Seiten verraten wir die Aktionsangebote der Hersteller (Klein, aber oho!).

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