Kolumne Andrea Belegante
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Chance auf die Traumkarriere

von Andrea Belegante
Donnerstag, 05.09.2019
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Beispielsweise beschäftigen unsere Mitgliedsunternehmen in ihren insgesamt rund 3.000 Restaurants ca. 4.500 geflüchtete Menschen und bieten ihnen auf diese Weise eine hervorragende Perspektive und deutlich mehr als die notwendige Starthilfe für ein glückliches Leben hier in Deutschland.

Auch wenn das Märchen des Karrierewegs vom Tellerwäscher zum Millionär auch bei uns die Ausnahme bleiben wird, so bietet wohl keine andere Branche so viele ernstgemeinte Möglichkeiten und derart tatkräftige Unterstützung für Menschen, die in ihrem Leben etwas erreichen wollen – ganz egal, welche Voraussetzungen sie dafür mitbringen. Herkunft oder Schulabschluss sind zweitrangig, vorausgesetzt der Bewerber ist bereit, für seine Karriere auch mal eine Extrameile zu gehen.

Dass dies keine leeren Worte sind, belegen unzählige Erfolgsgeschichten aus unseren BdS-Mitgliedsunter­nehmen. Ich selbst bin mit meiner Geschichte ein gutes Beispiel dafür, wie weit man es mit dem notwendigen Willen und einer Extraportion Einsatz bringen kann: Als ich 1995 im Alter von 13 Jahren mit meiner Familie aus Rumänien nach Deutschland auswanderte, sprach ich kein Wort Deutsch. All denen, die damals in mir nur das kleine Migranten-Mädchen sehen wollten, habe ich gezeigt, dass der Wille Berge versetzen kann: Ich habe mich durchgekämpft, die Sprache gelernt, es von der Hauptschule auf die Universität geschafft, erfolgreich Jura studiert und mir meinen Karriere-Traum, in leitender Position Verantwortung mit vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten zu übernehmen, erfüllt.

Eines ist klar:

Eine Chance ist niemals ein Geschenk. Man muss sie aktiv ergreifen und nutzen. Genau wie ich viele der Kinder, die damals mit mir auf der Sprachschule Deutsch gelernt haben, mit Fleiß und Ehrgeiz auf der Karriereleiter überholt habe, wird es immer wieder engagierte Kandidaten geben, die es in der Systemgastronomie weiter nach oben schaffen als andere. Wie weit, davon darf jeder einzelne Mitarbeiter, der in der Systemgastronomie startet, selbst träumen …

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