Konzept

Radisson setzt verstärkt auf Serviced Apartments

Radisson Serviced Apartment
Gemütliches Wohnen mit Küchenzeile nebenan – Blick in ein Serviced Apartment von Radisson. (Foto: ©Radisson Hotel Group)
Die Hotelgruppe hat ehrgeizige Pläne, ihr Angebot für Langzeitaufenthalte auszubauen. Gründe sind die steigende Nachfrage und höhere Krisensicherheit als in der klassischen Hotellerie. In fünf Jahren soll sich das Portfolio verdoppelt haben.
Donnerstag, 03.12.2020, 14:55 Uhr, Autor: Kristina Presser

Die Radisson Hotel Group hat verkündet, ihr Serviced Apartments Portfolio für Europa, den Mittleren Osten und Afrika deutlich auszubauen. Bis 2025 soll es sich verdoppeln. Heute macht es bereits zehn Prozent des dortigen Hotelangebots aus, was 45 Hotels in Betrieb oder in Entwicklung mit mehr als 5.400 Studios oder Apartments für Langzeitaufenthalte entspricht. Betrieben werden die Serviced Apartments als eigenständiges oder Mixed-Use-Objekt in Kombination mit einem traditionellen Hotelbetrieb.

Serviced-Apartment-Sektor: großes Wachstum, ausgewogenes Risiko

Elie Younes, Executive Vice President and Chief Development Officer Radisson Hotel Group, beobachtet, wie sie sagt, seit vielen Jahren eine hohe Nachfrage für Serviced Apartments und Produkte für Langzeitaufenthalte. „Wir betrachten sie als attraktive Investitionsmöglichkeit mit erheblichem Wachstumspotenzial bei einem ausgewogenen Risiko.“ Gerade in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Situation hätten Serviced Apartments weiter an Bedeutung gewonnen, was auch Radisson zu Konzeptanpassungen veranlasst hat. „Damit bieten wir Investoren zusätzliche Möglichkeiten und unseren Gästen ein noch breiteres Angebot“, betont Younes.

Geplant ist bereits, neue Serviced Apartments in Paris, Amsterdam, Dubai, Istanbul, Larnaca, Cortina, Kairo und Riad zu eröffnen. Auch für Deutschland stehen neue Serviced-Apartment-Angebote der Radisson Hotel Group an. Denn gerade in der DACH-Region weise das Marktsegment Serviced-Apartments „noch große Wachstumspotenziale“ auf, sagt Max Gross, Senior Director Business Development für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Höhere Krisenresilienz bei Serviced Apartments

„Durch die erwiesenermaßen höhere Krisenresilienz beobachten wir zudem ein gesteigertes Investoreninteresse. Für unsere skandinavisch inspirierte Marke Radisson haben wir ein effizientes und optisch ansprechendes Serviced Apartments Konzept entwickelt, das sowohl an Primär- als auch relevanten Sekundärstandorten überdurchschnittliche Umsätze und Deckungsbeiträge erwirtschaftet“, fügt Gross an. Für die Trendviertel der Metropolen biete zudem die Lifestylemarke Radisson RED Serviced Apartments, die sich mit ihrem verspielten Design vom vorhandenen Angebot abhebe.
(Radisson/KP)

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